In der Bundesrepublik Deutschland werden gegenwärtig pro Jahr 500 bis 600 Mill. t an oberflächennahen mineralischen Rohstoffen benötigt - dies entspricht etwa dem Siebenfachen der einheimischen Steinkohlenförderung. Zu ihnen zählen, neben mengenmäßig weniger bedeutsamen Rohstoffen wie Bims, Gips- und Anhydritstein, Naturwerkstein sowie verschiedenen Tonen und Lehm, vor allem Kalkmergelstein, Kalk- ...
Die Glasindustrie, mit 65 000 Beschäftigten einer der kleineren Zweige des verarbeitenden Gewerbes in der Bundesrepublik Deutschland, fertigt ein breit gefächertes Produktsortiment, das von dem seit Jahrtausenden bekannten Hohlglas bis zu Vorprodukten für hochtechnologische Erzeugnisse der Elektrotechnik, Optik und Biochemie reicht. Im letzten Jahrzehnt wurde die durch hohe Energie- und Kapitalintensität ...
Der Wohnungsbau hat in der DDR ebenso wie in der Bundesrepublik eine große Bedeutung für die gesamte Bautätigkeit. Seit 1970 ist der Anteil des Wohnungsbaus an der gesamten Bauproduktion in der DDR erheblich ausgeweitet worden: Der Anstieg von 30 vH auf nunmehr 40 vH geht vor allem auf den Neubau zurück. In der Bundesrepublik entfiel in den vergangenen 15 Jahren - bei geringen Schwankungen - knapp ...
Im zurückliegenden Planjahrfünft ist der DDR ein beachtlicher Abbau der Westverschuldung gelungen. Hierzu haben Exporte von Mineralölerzeugnissen in OECD-Länder und Lieferungen im innerdeutschen Handel, die zum Teil aus verarbeitetem sowjetischen Öl bestanden, wesentlich beigetragen. Die seit einiger Zeit beträchtlich niedrigeren Preise von Erdöl und Mineralölerzeugnissen haben auch für den Außenhandel ...
Vom DIW wurde im vorigen Jahr ein Emissionskataster für Schwefeldioxid (SO) und Stickoxid (NO) für die DDR veröffentlicht. Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse einer Untersuchung über die Emission von SO2 in der Tschechoslowakei dargestellt. Ziel der Untersuchung ist die Aufstellung eines Emissionskatasters; Berichtsjahr ist 1982. Die Emission wird für 100 Felder mit 1 000 bzw. 4 200 km2 berechnet. ...
Nachfrageschwäche kennzeichnet seit einigen Jahren die heimischen und die überseeischen Märkte der westeuropäischen Lkw-Industrie. Durch einen drastischen Rückgang in der Zeit von 1980 bis 1982, die seither nur zaghafte Erholung der Nachfrage in Westeuropa sowie das Schrumpfen der Märkte Afrikas und Asiens seit 1981, entstanden bei den westeuropäischen Lkw-Herstellern Überkapazitäten. Der Wettbewerb ...