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DIW Wochenbericht 31 / 2000
In seiner ersten Rede zur Lage der Nation bezeichnete Präsident Putin vor kurzem die demographische Situation seines Landes als "alarmierend", das "Überleben der Nation" sei in Gefahr. Nun ist in den meisten Industriestaaten der Saldo der natürlichen Bevölkerungsentwicklung negativ, d.h. die Sterbefälle übersteigen die Geburten. In Russland setzte diese Entwicklung zwar relativ spät ein - mit dem Übergang ...
2000| Maria Lodahl
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DIW Wochenbericht 31 / 2000
Dem Wohnungsbereich kommt eine Schlüsselrolle bei den Bemühungen um Energieeinsparung und Klimaschutz zu. Viele Studien zeigen, dass dort auf längere Sicht das größte Potential für Einsparungen an Energie und damit für die Minderung der CO2-Emission gesehen werden kann. Im Verlauf der 90er Jahre wurden von der Politik zahlreiche Maßnahmen im Hinblick auf ehrgeizige Zielvorgaben beim Klimaschutz ergriffen. ...
2000| Bernd Bartholmai
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DIW Wochenbericht 30 / 2000
Vom 31.7.2000 an findet die Versteigerung der deutschen Lizenzen für den neuen Mobilfunkstandard UMTS statt. Die Auktion der britischen Lizenzen hatte im März diesen Jahres mit 75 Mrd. DM unerwartet hohe Erlöse erbracht. Angesichts des deutlich größeren Marktpotentials wurden daraufhin für Deutschland Beträge von bis zu 120 Mrd. DM für möglich gehalten. Die Mobilfunkmärkte entwickeln sich derzeit ...
2000| Georg Erber
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DIW Wochenbericht 30 / 2000
Die Bundesregierung plant konkrete Schritte zur längerfristigen Rückführung der Umlagefinanzierung zugunsten eines Aufbaus kapitalgedeckter Vorsorge. Die Reform zielt vor allem auf zwei fundamentale, für alle gegenwärtig noch im Erwerbsalter stehenden Versicherten geltenden, Änderungen ab: Eine längerfristige Senkung des Rentenniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) und eine Kompensation ...
2000| Ellen Kirner, Volker Meinhardt, Gert G. Wagner
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DIW Wochenbericht 29 / 2000
Die in Deutschland lebenden jungen Ausländer nahmen bis Mitte der 90er Jahre zunehmend an der schulischen, beruflichen sowie Hochschulausbildung teil und erwarben immer bessere Bildungsabschlüsse. In den letzten Jahren ist diese Entwicklung ins Stocken geraten, es gab sogar - vor allem an beruflichen Schulen und bei der Lehre - Rückschritte. Nach wie vor ist die Diskrepanz in der Bildungsbeteiligung ...
2000| Wolfgang Jeschek
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DIW Wochenbericht 29 / 2000
Die Stille Reserve - bestehend aus erwerbsorientierten, aber nicht arbeitslos registrierten Personen - hat in Westdeutschland eine große Bedeutung für den Arbeitsmarkt. Der in den letzten Jahren (nur bei Frauen) zu beobachtende Anstieg der Zahl der Erwerbstätigen wurde in hohem Maße aus dieser Gruppe gespeist. In Ostdeutschland spielt die Stille Reserve hingegen nur eine untergeordnete Rolle. Personen ...
2000| Elke Holst, Jürgen Schupp
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DIW Wochenbericht 28 / 2000
2000
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DIW Wochenbericht 27 / 2000
Die chemische Industrie ist eine sehr heterogene Branche, deren Tätigkeitsfeld von Vorerzeugnissen bis zu Endprodukten reicht. Sie wird kurzfristig in starkem Maße von der Konjunktur und langfristig von der Entwicklung neuer Produkte, die Nachfrage auslösen, geprägt. Die Produktion ist im Allgemeinen kapitalintensiv und erfordert in vielen Sparten - insbesondere in der pharmazeutischen Industrie - ...
2000| Hans Wessels
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DIW Wochenbericht 27 / 2000
Seit Jahresbeginn 1999 stiegen die Exporte Deutschlands nach Ostasien ebenso zügig, wie sie zuvor - im Sog der Wirtschafts- und Währungskrise - zurückgegangen waren. Im ersten Quartal dieses Jahres hatten die Lieferungen nach Ostasien bereits den Anschluss an das hohe Niveau der Exporte vom Sommer 1997 erreicht (Abbildung 1); gegenüber dem Tiefpunkt im Jahresendquartal 1998 entsprach dies einer Zunahme ...
2000| Herbert Lahmann, Eva Vega Gordaliza
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DIW Wochenbericht 26 / 2000
Die Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern (vertikal) sowie zwischen den Ländern (horizontal) sind seit jeher streitbefangen. Immer wieder kam es zu Verteilungskonflikten, die nicht politisch gelöst werden konnten, sondern vor dem Bundesverfassungsgericht ausgetragen wurden. Umso erstaunlicher war, dass die ostdeutschen Länder 1995 relativ reibungslos in das System des Länderfinanzausgleichs integriert ...
2000| Dieter Vesper