Die SOEPpapers sind eine zentrale Plattform, auf der wir Forschungsergebnisse veröffentlichen, die auf SOEP-Daten basieren. Das SOEP ist eine multidisziplinäre Einrichtung – deshalb erscheinen in der Reihe SOEPpapers Arbeiten aus allen sozialwissenschaftlichen Disziplinen.
SOEPpapers sind nicht exklusiv, einer Veröffentlichung an anderen Orten steht somit nichts im Wege. Alle Arbeiten können und sollen auch in fachlich, institutionell und örtlich spezialisierten Publikationen erscheinen.
Alle Forscher*innen, die mit den SOEP-Daten direkt oder als Teil eines anderen Datensatzes arbeiten, sind herzlich eingeladen, ihre Arbeiten in dieser Reihe einem breiten Publikum zur Diskussion zu stellen.
Einreichungen werden jederzeit akzeptiert und sind bitte an die untenstehende Funktionsadresse zu richten!
Die Aufnahme eines Beitrags in die SOEPpapers erfolgt möglichst unkompliziert. Ist eine Arbeit bereits in einer bestehenden qualitätskontrollierten DP-Reihe erschienen (zum Beispiel IZA, NBER, LIS, WZB oder in Institutsreihen wie beispielsweise denen der Universität Zürich oder der des soziologischen Instituts der Universität Duisburg-Essen), wird sie sofort als SOEPpaper angenommen. Eine Umformatierung des Textes ist nur in seltenen Fällen notwendig.
Andernfalls wird die Arbeit durch ein Mitglied des Herausgeberteams begutachtet. Ist eine Begutachtung notwendig, so endet diese immer mit der Entscheidung "Ja" oder "Nein". Referee-Reports gibt es nicht.
Studentische (Abschluss-)Arbeiten können grundsätzlich ebenfalls als SOEPpaper veröffentlicht werden. Hier ist mindestens eine vorherige 'gute' Bewertung notwendig und eine Empfehlung der Betreuerin/des Betreuers sehr hilfreich.
Senden Sie Ihr fertiggestelltes Papier im pdf- oder docx-Format an folgende Funktionasadresse: soeppapers@diw.de.
Nach der Veröffentlichung registieren bzw. archivieren wir Ihren Beitrag im Normalfall als SOEPpaper in den Online-Publikationsdatenbanken bzw. Repositorien RePEc und EconStor. Zur besseren Auffindbarkeit ist es hilfreich den Beitrag mit frei wählbaren Keywords und/oder JEL-Codes zu versehen, ein Abstract ist Pflicht.
SOEPpapers, wie auch alle anderen Publikationen mit SOEP-Daten müssen mit einer Literaturreferenz versehen werden. Bitte nutzen Sie dazu einen der folgenden Artikel. Dies dient unter anderem auch dazu, Ihre Datenbasis, das SOEP (oder gegebenenfalls PanelWhiz bzw. andere SOEP-Unterstudien), anderen Wissenschaftler*innen zugänglich zu machen:
Goebel, Jan, Grabka, Markus M., Liebig, Stefan, Kroh, Martin, Richter, David, Schröder, Carsten und Jürgen Schupp. 2019. The German Socio-Economic Panel Study (SOEP). Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik / Journal of Economics and Statistics 239, Nr. 2, 345-360. doi: https://doi.org/10.1515/jbnst-2018-0022.
Bei der Nutzung von PanelWhiz, einer Sammlung von Stata/SE® Add-On-Programmen, die automatisch Daten aus großen Paneldatensätzen, unter anderen dem SOEP, extrahieren, nutzen Sie bitte folgende Zitation:
John P. Haisken-DeNew and Markus H. Hahn. 2010. PanelWhiz: Efficient Data Extraction of Complex Panel Data Sets – An Example Using the German SOEP. Schmollers Jahrbuch 130, no. 4, 643-654.
Wenn Sie bei Ihrer Analyse nicht die Fälle der Migrations-Stichproben ausschliessen, dann zitieren Sie bitte auch:
Herbert Brücker, Martin Kroh, Simone Bartsch, Jan Goebel, Simon Kühne, Elisabeth Liebau, Parvati Trübswetter, Ingrid Tucci & Jürgen Schupp (2014): The new IAB-SOEP Migration Sample: an introduction into the methodology and the contents. SOEP Survey Paper 216 (PDF, 444.25 KB), Series C. Berlin: DIW Berlin.
Wenn Sie bei Ihrer Analyse nicht die Fälle der Geflüchteten-Stichproben ausschliessen, dann zitieren Sie bitte auch:
Brücker, H., Kosyakova, Y., Rother, N., Zinn, S., Liebau, E., Gider, W., Schwanhäuser, S., & Siegert, M. (2025): Exploring Integration and Migration Dynamics: The Research Potentials of a Large-Scale Longitudinal Household Study of Refugees in Germany. European Sociological Review. https://doi.org/10.1093/esr/jcaf032.
Wenn Sie bei Ihrer Analyse die Daten der SOEP-LEE2 Befragungen nutzen, dann zitieren Sie bitte auch:
Matiaske, W., Schmidt, T. D., Halbmeier, C., Maas, M., Holtmann, D., Schröder, C., Böhm, T., Liebig, S., and Kritikos, A. S. (2023). SOEP-LEE2 : Linking Surveys on Employees to Employers in Germany. Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik Data Observer, 1–14. https://doi.org/10.1515/jbnst-2023-0031.
Unter anderem, um Reanalysen zu erleichtern, werden die unterschiedlichen Datenweitergaben und Versionen des SOEP-Datensatzes inzwischen mit einem Digital Object Identifier (DOI) versehen (nähere Informationen dazu gibt es hier).
Für die korrekte Referenz auf die jeweils verwendeten Editionen von SOEP-Daten, finden Sie die Zitationsweise auf unseren FDZ-Seiten im Register Datenangebot (aktuelle Version/alle Editionen) und im Abschnitt Datensatzinformationen auf der Webseite der einzelnen Editionen. Wenn Sie bei Ihrer Analyse nicht die Fälle der Migrations- oder Geflüchteten-Stichproben ausschliessen, dann zitieren Sie bitte auch diese!