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Pressemitteilung
Die aktuellen Vorschläge zu einer grundlegenden Einkommensteuerreform lösen erhebliche Aufkommens- und Verteilungswirkungen aus, die zu erwartenden Arbeitsmarkteffekte sind in Relation dazu gering. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht Nr. 16/2004. Größere „Selbstfinanzierungseffekte“ durch steigende Beschäftigung und höheres Wachstum sind nicht zu erwarten.
14.04.2004
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Pressemitteilung
Im Januar wurden vom statistischen Bundesamt zum Teil deutliche Revisionen bei den Umsätzen des Einzelhandels und der Produktionsentwicklung vorgenommen. Trotz teilweiser Verbesserungen zeigt das DIW Konjunkturbarometer keine durchgreifende Belebung der Konjunktur im ersten Quartal an. Insgesamt dürfte die Gesamtwirtschaft um 0,2% gegenüber dem Vorquartal gewachsen sein (März Ergebnis des Barometers ...
13.04.2004
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Pressemitteilung
Das insgesamt stabile Produktivitätswachstum gibt Anlass zur Hoffnung, dass die US-amerikanische Wirtschaft in den nächsten Jahren ein hohes Wachstum erreichen kann, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 15/2004. Allerdings bestehen durchaus Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung.
07.04.2004
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Pressemitteilung
Fast jeder Dritte der abhängig Beschäftigten in Deutschland hat seinen Jahresurlaub 1999 nicht vollständig ausgenutzt. Das zeigen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), die vom DIW Berlin zusammen mit Infratest Sozialforschung erhoben werden und im aktuellen Wochenbericht des DIW Berlin 15/2004 veröffentlicht sind. Von den etwa 936 Mill. Tagen Urlaubsanspruch, die sich aus den Angaben der Befragten ...
07.04.2004
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Pressemitteilung
Lohnkosten sind ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der nationalen Lohnpolitik. In Deutschland werden immer wieder verschiedene Methoden der Lohnkostenberechung verwandt, oft mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 14/2004 zeigt, dass die Lohnkosten international anhand einer gemeinsamen Währungsbasis verglichen ...
31.03.2004
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Pressemitteilung
Outsourcing in Niedriglohnländer ist für Unternehmen vor allem bei Produktionsstufen mit hoher Arbeitsintensität und geringer Qualifikationsintensität lohnend. Dementsprechend sind vor allem die Löhne und Beschäftigungschancen Niedrigqualifizierter in Deutschland negativ von dieser neuen Form internationaler Arbeitsteilung betroffen. Das Diskussionspapier des DIW Berlin Nr. 385 kommt zu dem Ergebnis, ...
25.03.2004
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Pressemitteilung
Der egalitäre Charakter des Flächentarifsystems fördert Innovationsanreize von Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Wochenbericht 13/2004 des DIW Berlin. Der Flächentarifvertrag garantiert ein Lohnniveau, das sich an der durchschnittlichen Produktivität aller Unternehmen einer Branche ausrichtet.
24.03.2004
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Pressemitteilung
Neun von zehn ostdeutschen Industrieunternehmen sind nicht in einem tariffähigen Arbeitgeberverband organisiert. Diese Unternehmen, die in der Mehrzahl untertarifliche Löhne zahlen, haben keinen Wettbewerbsvorteil, so der aktuelle Wochenbericht 13/2004 des DIW Berlin. Die Abkehr von der kollektiven Lohnfindung war für diese Unternehmen notwendig, um überhaupt wettbewerbsfähig zu sein. Überdies gibt ...
24.03.2004
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Pressemitteilung
Um eine nachhaltige Finanzierung von familienpolitischen Leistungen sicher stellen zu können, schlägt das DIW Berlin vor, familienpolitische Leistungen langfristig über einen Familienparafiskus zu finanzieren. In einem von der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, geförderten Gutachten hat das DIW Berlin einen Vorschlag für eine Familienkasse entwickelt. Das Gutachten ist im Materialienband des DIW Berlin ...
23.03.2004
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Pressemitteilung
Das Bruttoinlandsprodukt von Polen wird in diesem und im nächsten Jahr um etwa 4 % zunehmen. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Wochenbericht 12/2004 des DIW Berlin, der in der in Kooperation mit dem Zentrum für gesellschaftliche und wirtschaftliche Analysen (CASE) in Warschau entstand.
17.03.2004
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Pressemitteilung
Am 1. Mai 2004 treten insgesamt zehn Volkswirtschaften der Europäischen Union bei. Mit dem Beitritt wird diesen Ländern implizit das Qualitätssiegel „funktionsfähige Marktwirtschaft“ verliehen. Allerdings besteht immer noch ein erheblicher Einkommensabstand zwischen den Beitrittsländern und den EU-15. Dieser könnte durch eine noch stärkere Integration der Märkte verringert werden. Das Vierteljahrsheft ...
15.03.2004
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Pressemitteilung
Die Spanische Wirtschaft expandierte in den vergangenen Jahren weitaus kräftiger als der Durchschnitt des Euroraums und fast dreimal so stark wie Deutschland. Im Jahr 2003 wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 2,4%. Dieser beeindruckende Wachstumsprozess steht jedoch auf wackeligen Füßen, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 11/2004. Die Hauptfaktoren für die rasche Expansion – niedrige Realzinsen, ...
10.03.2004
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Das DIW Berlin hat die jüngsten Sparbeschlüsse der Bayerischen Staatsregierung ökonomisch bewertet. Der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 10/2004 kommt zu dem Ergebnis, dass die bayerische Landesregierung zwar in diesem Jahr Umfang und Inhalte der Konsolidierungsmaßnahmen festlegen, mit deren Realisierung aber erst im nächsten Jahr beginnen sollte. Die Konsolidierungsziele der bayerischen Regierung ...
03.03.2004
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Die energiebedingten CO2-Emissionen in Deutschland sind im Jahre 2003 gegenüber dem Vorjahr um 0,4 % auf knapp 837 Mill. t gestiegen, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 10/2004. Insbesondere die kalte Witterung im ersten Quartal führte zu dieser Emissionssteigerung, während die schwache Konjunktur emissionsdämpfend wirkte. Temperaturbereinigt errechnet sich ein Rückgang um 5,4 Mill. t CO2 ...
03.03.2004
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Der anhaltende Trend zur Auslagerung von Wertschöpfung in Billiglohnländer bei gleichzeitiger Beibehaltung des „Made in Germany“-Siegels ist schädlich für die Zugkraft des Gütesiegels „Made in Germany“. Um einen Etikettenschwindel zu unterbinden und die Zugkraft des Gütesiegels „Made in Germany“ zu stärken, sind transparente Richtlinien auf nationaler oder europäischer Ebene notwendig, die eine Verwendung ...
25.02.2004
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Pressemitteilung
Die wichtigen gesamtwirtschaftlichen Indikatoren für Deutschland lassen zu Jahresbeginn eine verbesserte konjunkturelle Grundtendenz erkennen, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 9/2004. Die jüngsten Auftragseingänge sind deutlich aufwärts gerichtet: Bei den Auftragseingängen aus dem Ausland war das Wachstum im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorquartal mit 3,7 % sehr kräftig; ähnlich dynamisch ...
25.02.2004
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Pressemitteilung
Gegenwärtig wird in Deutschland über die gesetzliche Verankerung von Mindestlöhnen diskutiert. Dies würde die auf den Weg gebrachte und dringend notwendige Reform auf dem Arbeitsmarkt konterkarieren, sagte heute der Präsident des DIW Berlin, Klaus F. Zimmermann. Durch die Arbeitsmarktreformen, wie durch die Einführung des Arbeitslosengeldes II und eine stärkere Profilierung der Erwerbslosen, sollen ...
25.02.2004
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Pressemitteilung
Auf ihrer außerordentlichen Konferenz am 10.2.04 in Algier haben die OPEC-Ölminister trotz anhaltend hoher Rohölpreise beschlossen, die Produktionsquoten zum 1.04.04 um 1 Million Barrel pro Tag (mbd) auf 23,5 mbd zu senken. Dies legt die Vermutung nahe, dass die OPEC ihr Preisziel implizit erhöht hat – auf etwa 28 US-Dollar je Barrel Rohöl –, weil sie sich inzwischen stärker an den Preisen in Euro ...
18.02.2004
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Pressemitteilung
Ein Gutachten des DIW Berlin für die Europäische KommissionDas Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat in einer Studie „Potential Migration from Central and Eastern Europe into the EU-15 – An Update“ für die Europäische Kommission seine Forschungsergebnisse aktualisiert und die Auswirkungen unterschiedlicher Übergangsperioden für ...
18.02.2004
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Pressemitteilung
Der Primärenergieverbrauch in Deutschland war im Jahre 2003 mit rund 489 Mill. t SKE (Steinkohleeinheiten, entsprechen 14 334 Petajoule) etwa so hoch wie im Jahr zuvor. Dies war das Resultat gegenläufiger Einflüsse, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 7/2004: Während die schwache Konjunktur dämpfend auf den Verbrauch wirkte, führte insbesondere die kalte Witterung im ersten Quartal zu einer ...
11.02.2004