Während die Bundesrepublik Anfang der 80er Jahre noch dem Gefühl des Wirtschaftswunders nach hing, diagnostizierte das DIW eine schwierige Wirtschaftslage mit schwachem Wachstum und hoher Arbeitslosigkeit. Das Institut forderte Reformen, blieb aber skeptisch gegenüber radikalen neoliberalen Ansätzen. Ein wichtiger Meilenstein war 1983 die Einrichtung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), einer Langzeitstudie ...
Die Zeit von 1966 bis 1982 war eine Zeit des wirtschaftlichen und politischen Umbruchs in Deutschland. Nach dem Wirtschaftswunder erlebte die Bundesrepublik 1966/67 ihre erste Rezession. Dies führte zu einem Regierungswechsel und einer Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik. 1968 wurde Klaus Dieter Arndt neuer Präsident des DIW. Das Institut wuchs räumlich und personell unter seiner Führung. Der Etat ...
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erlebte 1945 einen Neuanfang unter schwierigen Bedingungen. Nach dem Ende des NS-Regimes hatte sich das Kuratorium aufgelöst und der Präsident Ernst Wagemann war untergetaucht. Die Initiative zur Wiederbelebung des Instituts ging von den verbliebenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus. Sie baten Ferdinand Friedensburg, einen politisch unbelasteten ...
1925 gründete Ernst Wagemann das Institut für Konjunkturforschung (IfK), den Vorläufer des heutigen Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Das Institut entstand in einer Zeit, als die empirische Wirtschaftsforschung und Konjunkturanalyse – inspiriert vom Harvard- Barometer - weltweit an Bedeutung gewannen. Das Kapitel "Wissenschaft zwischen Freiheit und NS-Diktatur (1925 bis 1945)" ...
In order to achieve climate targets, a comprehensive energy transition is necessary in which nearly all energy comes from renewable sources. The switch to renewable energies is not only of enormous strategic importance in terms of climate protection. In combination with the technological innovations it triggers, renewable energy also creates the scope for climate-neutral growth.
Elke Holst ist Pionierin der Genderforschung am DIW Berlin. In einer neuen Folge des DIW-Podcasts Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin spricht Holst, die 32 Jahre am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin tätig war und maßgeblich den Forschungsbereich Gender Studies etablierte, über Geschlechterungleichheiten in Wirtschaft und Wissenschaft, über das von ihr mitentwickelten Mangerinnen-Barometer ...
We construct a narrative instrument for government investment from official records in Germany. Using structural vector autoregressions, we document a significant crowding-in of private investment and an output multiplier of roughly 2. Then, we match a New Keynesian dynamic stochastic general equilibrium model to the empirical responses, and we decompose the multiplier into three channels. Public investment ...
6. Februar 2025 – Migration ist eines der zentralen Themen im Bundestagswahlkampf und wird für die nächste Bundesregierung hohe Priorität haben. Dabei geht es nicht nur grundsätzlich darum, eine offene Gesellschaft zu sein und zu bewahren, sondern auch um die Integration von ausländischen Mitmenschen und Fachkräften. Ohne deutlich mehr Arbeitskräfte wird die wirtschaftliche Transformation...