Bilanz des Ampel-Monitors Energiewende des DIW Berlin: Koalition aus SPD, Grünen und FDP hat Energiewende in Deutschland vorangebracht – Fortschritte bei erneuerbaren Energien, insbesondere Photovoltaik – Rahmenbedingungen in vielen Bereichen deutlich verbessert, was künftigen Ausbau befördern wird – Nächste Bundesregierung sollte an Zielen festhalten und Umsetzungslücken vor allem bei Sektorenkopplung ...
Die Interessen der jungen Generation spielen in den Wahlprogrammen kaum eine Rolle. Kinderrechte müssen gestärkt werden – auch im Grundgesetz. "Die Welt gehört in Kinderhände … Kinder an die Macht", schrieb Herbert Grönemeyer im Jahr 1986. Heute sind unsere Kinder weiter von Macht und politischer Teilhabe entfernt als je zuvor in den letzten 75 Jahren. Dabei wäre die Welt ein ganzes Stück besser, wenn ...
Wissenschaftler*innen der Abteilung Makroökonomie sind Teil des Expertengremiums für Geldpolitik des Europäischen Parlaments. Laut Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) ist die EZB gegenüber dem Europäischen Parlament rechenschaftspflichtig. Die vierteljährlichen Treffen zwischen der Präsidentin der EZB und dem ECON-Ausschuss des Europäischen Parlaments sind als „Monetärer...
Zu Beginn dieser Epoche prägte der Regierungswechsel von Helmut Kohl zu Gerhard Schröder die politische Landschaft. Parallel dazu unterzog sich das DIW einer umfassenden Evaluierung durch den Wissenschaftsrat, der sowohl die Stärken des Instituts – wie die Konjunkturforschung und das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) – als auch notwendige Reformen hervorhob. Es wurde empfohlen, die wissenschaftliche ...
Während die Bundesrepublik Anfang der 80er Jahre noch dem Gefühl des Wirtschaftswunders nach hing, diagnostizierte das DIW eine schwierige Wirtschaftslage mit schwachem Wachstum und hoher Arbeitslosigkeit. Das Institut forderte Reformen, blieb aber skeptisch gegenüber radikalen neoliberalen Ansätzen. Ein wichtiger Meilenstein war 1983 die Einrichtung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), einer Langzeitstudie ...
Die Zeit von 1966 bis 1982 war eine Zeit des wirtschaftlichen und politischen Umbruchs in Deutschland. Nach dem Wirtschaftswunder erlebte die Bundesrepublik 1966/67 ihre erste Rezession. Dies führte zu einem Regierungswechsel und einer Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik. 1968 wurde Klaus Dieter Arndt neuer Präsident des DIW. Das Institut wuchs räumlich und personell unter seiner Führung. Der Etat ...