-
DIW Wochenbericht 51/52 / 2000
Die Konvergenz der Wohnverhältnisse und die Vereinheitlichung der mietrechtlichen Rahmenbedingungen in West- und Ostdeutschland sind seit 1990 deutlich vorangekommen. Seit Jahresbeginn 1998 gilt in Deutschland im Prinzip ein einheitliches Mietrecht; die bedeutendste Änderung für Ostdeutschland ist dabei die Einführung der ortsüblichen Vergleichsmiete. Die Angleichung der Mieten hat sich in den Jahren ...
2000| Joachim R. Frick, Herbert Lahmann
-
DIW Wochenbericht 50 / 2000
Die Beschäftigungsentwicklung in den EWU-Ländern hatte ihren Tiefpunkt zwar schon 1993/94 erreicht, aber erst seit 1997 bessert sich die Arbeitsmarktlage deutlich. Die Arbeitslosigkeit ist aber immer noch hoch, so dass die Ausweitung der Beschäftigung ein vorrangiges Ziel der Wirtschaftspolitik bleibt. Um die Situation auf dem Arbeitsmarkt umfassend beurteilen zu können, darf man nicht allein die Arbeitslosenquoten ...
2000| Camille Logeay, Joachim Volz
-
DIW Wochenbericht 50 / 2000
Nach einer fast ein Jahrzehnt währenden Durststrecke wird Russland nun bald auf zwei Jahre wirtschaftlichen Wachstums zurückblicken können. Dieses Wachstum wies sogar eine Beschleunigungstendenz auf, so dass für das Jahr 2000 die optimistischen Erwartungen der Institute vom Frühjahr ("ein Wachstum von 5 % wäre nicht überraschend") noch übertroffen werden. Die russische Regierung hat sich nun vorgenommen, ...
2000
-
DIW Wochenbericht 49 / 2000
Die Industrieproduktion ist in diesem Jahr der Motor der Konjunkturentwicklung in Deutschland. Die positiven Erwartungen vom Jahresanfang wurden sogar noch übertroffen. Die Industrie profitierte in hohem Ausmaß von der dynamischen Nachfrage aus dem Ausland. Die anhaltend günstige wirtschaftliche Entwicklung in den wichtigsten Abnehmerländern der deutschen Industrie sowie der niedrige Eurokurs ließen ...
2000| Claudius Schmidt-Faber
-
DIW Wochenbericht 49 / 2000
Von Januar 2001 an haben die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer in Deutschland - derzeit knapp 19 Millionen - einen Anspruch auf Teilzeitarbeit in ihrem Betrieb. Zudem müssen künftig den Teilzeitbeschäftigten, die länger arbeiten wollen - das sind gegenwärtig rund 4 Millionen - die im Betrieb frei werdende Vollzeitarbeitsplätze angeboten werden, es sei denn betriebliche Gründe stehen dem entgegen. ...
2000| Elke Holst, Jürgen Schupp
-
DIW Wochenbericht 48 / 2000
Die mittel- und osteuropäischen Stromwirtschaften befinden sich auf einem mühsamen Reformkurs. Nach der Stabilisierung von Produktion und Verbrauch stehen in den meisten Ländern grundlegende Reformschritte wie Privatisierung und Liberalisierung der Strommärkte noch bevor. Bisher sind Ungarn und Polen bei der Reform ihrer Stromwirtschaften noch am weitesten vorangekommen. Langfristig wollen die mittel- ...
2000| Christian von Hirschhausen, Uta Kreibig, Petra Opitz
-
DIW Wochenbericht 48 / 2000
Zuwanderungen sind in der öffentlichen Diskussion zurzeit das herausragende Thema. Kurzfristig sollen die Zuwanderungen im Inland Arbeitskräfteknappheiten in speziellen Branchen und Tätigkeitsbereichen ausgleichen oder abmildern helfen. Langfristig werden Zuwanderungen mit Blick auf das rückläufige inländische Arbeitskräfteangebot für notwendig erachtet; dies soll auch dazu beitragen, das Verhältnis ...
2000| Erika Schulz
-
DIW Wochenbericht 47 / 2000
Die kurzfristigen Zinsen im Euroraum wurden in den vergangenen 12 Monaten deutlich angehoben. Damit ging die Geldpolitik auf einen restriktiven Kurs, doch hat der Außenwert des Euro im selben Zeitraum stark abgenommen. Insgesamt sind die monetären Rahmenbedingungen im Euroraum gegenwärtig neutral, d.h. sie stehen einem Wachstum in Höhe der Ausweitung des Produktionspotentials nicht entgegen. Angesichts ...
2000| Silke Tober
-
DIW Wochenbericht 47 / 2000
Das DIW beginnt mit diesem Wochenbericht eine regelmäßige Berichterstattung über aktuelle sozialpolitische Probleme und deren Bewertung. Sozialpolitische Reformvorhaben werden dabei sowohl im Hinblick auf die Ziele der Sozialpolitik selbst als auch im Hinblick auf andere Ziele, insbesondere wirtschaftspolitische, untersucht. Der Blick soll über die Sozialpolitik im herkömmlichen Sinn hinaus auf alle ...
2000| B. Bartholmai, F. Behringer, W. Jeschek, E. Kirner, B. Seidel, C. K. Spieß, H. Trabold, G. G. Wagner, C. Weise
-
DIW Wochenbericht 46 / 2000
Die Sozialversicherung wird in diesem und im nächsten Jahr ihre Haushalte mit leichten Überschüssen abschließen. Kennzeichnend für die letzten Jahre sind Senkungen der Beitragssätze und ein steigender Anteil von Steuermitteln an der Finanzierung der Ausgaben. Diese Entwicklung verläuft aber bei den einzelnen Trägern sehr unterschiedlich. Bei der Arbeitsmarktförderung zeichnet sich ein Rückzug des ...
2000| Volker Meinhardt