Franziska Schütze, DIW-Forscherin und Mitglied der Wissenschaftsplattform Sustainable Finance, erläutert, warum Finanzmarktakteur*innen neben Risiko und Rendite zuletzt auch immer stärker auf den Aspekt Nachhaltigkeit achten. In den Fokus rücken bisher vor allem ökologische und soziale Kriterien sowie Kriterien guter Unternehmensführung ("Governance"). Dabei sind vielfältige Wechselwirkungen...
DIW-Umweltökonomin Merve Küçük hat berechnet, wie hoch der CO2-Fußabdruck deutscher Haushalte ist. Zur Zeit beträgt er im Durchschnitt 6 Tonnen! Er dürfte aber nur 3 Tonnen betragen, wenn das 2 Grad-Ziel noch erreicht werden soll. Sie betrachtete in ihrer Untersuchung auch die Unterschied zwischen reicheren und ärmeren Haushalten. Reichere Personen stoßen beim Heizen tatsächlich weniger CO2 aus...
Mütter nehmen in der Regel deutlich längere Elternzeiten als Väter und übernehmen dann auch einen sehr viel größeren Anteil der Sorgearbeit. Diese Aufteilung bleibt dann langfristig erhalten. Jonas Jessen geht auf die Statistik ein und kann zeigen, dass es zu Beginn der Coronapandemie, als Kitas und Schulen geschlossen waren, zu einem Anstieg in der Ungleichheit kam und bei einem deutlich höheren...
DIW-Forscherin Sophie Behr erklärt anhand von Beispielen, wie Unternehmen und Haushalte mit der Bepreisung des klimaschädlichen Gases umgehen und inwiefern das Klima davon profitiert. CO2-Bepreisung soll Unternehmen und Haushalte dazu anregen, weniger CO2 auszustroßen. Unternehmen, die CO2 emittieren, müssen dafür bezahlen, was sie dazu motiviert, effizienter zu werden oder auf klimaneutrale...
Louise Biddle beschreibt, wie schlecht die Bedingungen für Geflüchtete in Deutschland sind, sollten sie krank werden. Erst nach drei Jahren Aufenthalt dürfen sie ärztlich behandelt werden, vorher dürfen sie lediglich dann zum Arzt, wenn sie akute Schmerzen haben, schwanger sind oder eine Impfung bekommen sollen. Allerdings brauchen sie dann auch erst einen Erlaubnisschein vom Sozialamt. Die...
Zucker ist ungesund und Krankheiten fallen auch ökonomisch ins Gewicht. Deshalb hat der Staat ein Interesse, dass sich die Bürger*innen gesund ernähren. DIW-Verhaltensökonom Renke Schmacker hat sich die Zuckersteuer angesehen, die in Dänemark, aber auch in Großbritannien eingeführt worden war.
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