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DIW Wochenbericht 32 / 2011
Die Lehman-Insolvenz förderte die hohe Interdependenz und Ansteckungsgefahr im Bankensektor zu Tage. Die Vielzahl der gegenseitigen Kredit- und Anleihegeschäfte macht insbesondere die Insolvenz einer Großbank zum unkalkulierbaren Risiko. Um dieser Geiselhaft zu entkommen, wollen Aufsicht und Politik seit längerem das fremdfinanzierte Wachstum der Banken begrenzen. Dieses Bemühen steht beispielsweise ...
2011| Sascha Binder, Dorothea Schäfer
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DIW Wochenbericht 28 / 2011
Die Bedeutung der Zeitarbeit hat in Deutschland in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich zugenommen. Inwiefern die Nutzung dieses Instruments die Wettbewerbsfähigkeit der betreffenden Unternehmen erhöht, ist Gegenstand der vorliegenden Studie. Für Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes wurde untersucht, wie sich ein wachsender Anteil der Ausgaben für Leiharbeit an den gesamten Personalkosten auf ...
2011| Sebastian Nielen, Alexander Schiersch
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DIW Wochenbericht 26/27 / 2011
Das kräftige Wachstum der deutschen Wirtschaft hält an. Nach dem Rekordzuwachs von 3,6 Prozent im Jahr 2010 wird die deutsche Wirtschaft dieses Jahr noch einmal um 3,2 Prozent wachsen. Für das nächste Jahr ist immer noch mit einem überdurchschnittlichen Wachstum von 1,8 Prozent zu rechnen. Entsprechend verbessert sich auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter, wenn auch nicht so schwungvoll wie in ...
2011| Ferdinand Fichtner, Simon Junker, Kerstin Bernoth, Karl Brenke, Christian Dreger, Christoph Große Steffen, Beate R. Jochimsen, Florian Mölders, Katharina Pijnenburg
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DIW Wochenbericht 22 / 2011
2011
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DIW Wochenbericht 22 / 2011
Das Verschuldungsverhalten der privaten Haushalte in Deutschland hat sich durch die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise nicht wesentlich geändert. Der Anteil von Haushalten mit Konsumenten- oder Immobilienkrediten war 2009 niedriger als während der "Dotcom-Krise" um die Jahrtausendwende, und auch die monatliche Belastung mit Zins- und Tilgungszahlungen lag deutlich unter dem damaligen Niveau. Dies ...
2011| Marlene Karl, Dorothea Schäfer
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DIW Wochenbericht 20 / 2011
Erneuerbare Energien und eine Steigerung der Energieeffizienz können nicht nur entscheidend dazu beitragen, Treibhausgasemissionen und andere negative Effekte der konventionellen Energieversorgung zu vermindern, sie eröffnen auch enorme wirtschaftliche Chancen. Im Bereich der erneuerbaren Energien sind in den letzten Jahren bedeutende und stark wachsende Branchen entstanden. Im Jahr 2010 wurden in ...
2011| Jürgen Blazejczak, Frauke G. Braun, Dietmar Edler, Wolf-Peter Schill
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DIW Wochenbericht 19 / 2011
Die Preise für metallische Rohstoffe streben, trotz jüngster leichter Rückgänge, in der Tendenz neuen Höchstständen entgegen. Eisenerz, der nach Rohöl zweitwichtigste Rohstoff, ist von einer besonders starken Konzentration auf der Anbieter- und der Nachfrageseite geprägt. Relativ neu ist die stark wachsende Nachfrage Chinas. Auf dem Markt für Kupfer gibt es zwar auf den ersten Blick mehr Wettbewerb ...
2011| Aleksandar Zaklan, Anne Neumann, Christian von Hirschhausen
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DIW Wochenbericht 17 / 2011
Knapp 60 Prozent aller weltweit gehandelten Industriegüter sind forschungsintensiv. Zwei Fünftel davon sind Güter mit sehr hoher Forschungsintensität (Spitzentechnologie) und drei Fünftel Güter mit hoher Forschungsintensität (Hochtechnologie).1 Noch in den 90er Jahren waren die USA Weltmarktführer. Dieses Verhältnis hat sich seitdem jedoch zu Gunsten Deutschlands gewandelt.2 Daran hat auch die Wirtschaftskrise ...
2011| Marius Clemens, Florian Mölders, Dieter Schumacher
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DIW Wochenbericht 17 / 2011
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DIW Wochenbericht 17 / 2011
Kein anderes großes Industrieland ist so stark auf die Produktion von forschungsintensiven Gütern ausgerichtet wie Deutschland. In der Wirtschaftskrise 2009 war aber gerade die forschungsintensive Industrie mit ihrer Exportorientierung einer Feuerprobe ausgesetzt. Der Einbruch der Umsätze hat nicht nur die Arbeitsplätze von Fachkräften, sondern auch die Refinanzierung der relativ hohen Forschungs- ...
2011| Heike Belitz, Martin Gornig, Alexander Schiersch