Die Koalitionsspitzen haben sich darauf verständigt, die Corona-Hilfen für Beschäftigte und Unternehmen zu verlängern. Zentraler Punkt der Einigung ist eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis Ende Dezember 2021. In Not geratene, überschuldete Unternehmen können zudem bis Jahresende Zuschüsse zu den Betriebskosten beantragen. DIW-Präsident Marcel...
Dieser Beitrag ist am 17. August 2020 in der Handelsblatt–Kolumne QUERDENKER erschienen. Der wirtschaftliche Einbruch im zweiten Quartal war dramatisch. Die deutsche Volkswirtschaft ist um zehn Prozent geschrumpft, die Wirtschaft vieler anderer europäischer Länder sogar noch deutlich mehr. Viele hoffen nun, dass die Erholung rapide voranschreitet und eine Normalisierung des Wirtschaftslebens ...
Der Wirtschaftseinbruch ist dramatisch und viele Risiken liegen noch vor uns. Doch aus dem bisherigen Krisenverlauf lassen sich Lehren ziehen. Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal dieses Jahres um zehn Prozent geschrumpft. Dies ist eine dramatische Zahl – zuletzt gab es während der Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre einen so starken Einbruch. Viele sehen die Entwicklung ...
Die deutsche Wirtschaft ist neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge im zweiten Quartal um gut zehn Prozent gegenüber dem Vorquartal eingebrochen. Gegenüber dem Vorjahr fiel die Wirtschaftsleistung sogar knapp zwölf Prozent geringer aus. Dazu ein Statement von Claus Michelsen, Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat sich im Juli deutlich erholt. Für das noch junge dritte Quartal schnellt es auf 90 Punkte nach oben. Zum Vergleich: Für das zweite Quartal steht das Barometer aktuell bei nur 26 Punkten. Das erwartete Wachstum der deutschen Wirtschaft liegt für das laufende Vierteljahr bei kräftigen drei ...
Die Ergebnisse des EU-Gipfels kommentiert Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt:
Der Bundestag hat heute den Kohleausstieg bis 2038 verabschiedet. Das Gesetz kommentiert Claudia Kemfert, Energieökonomin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin:
Die Gemeinschaftsdiagnose analysiert und prognostiziert jeweils im Frühjahr und im Herbst die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, in der Europäischen Union und weltweit. Die Einschätzung des weltwirtschaftlichen und europäischen Umfelds erfolgt dabei differenziert nach Ländern. Für Deutschland wird eine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung für die kurze Frist im Kreislaufschema...
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) gibt für das zu Ende gehende zweite Quartal noch einmal deutlich nach und liegt nun bei einem neuen historischen Tiefstwert von nur noch zwei Punkten. Im Vormonat waren es immerhin noch 20 Punkte. Zum Vergleich: Für ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft müsste der Indexwert bei ...