Auf den Arbeitsmärkten der Europäischen Union (EU) dominieren nach wie vor unbefristete Vollzeiterwerbsverhältnisse. Gleichwohl sind auch andere Erwerbsformen (befristete Tätigkeiten, Teilzeitarbeit, Selbständig-keit) von erheblicher Bedeutung. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Besonders ausgeprägt sind die Differenzen bei der Erwerbstätigkeit von Frauen: Deutschland ...
Auf Vorschlag der Europäischen Kommission haben sich die Mitglieder der Europäischen Union (EU) darauf verständigt, in den Beitrittsverhandlungen mit den Kandidaten aus Mittel- und Osteuropa auf Übergangsfristen für die Freizügigkeit von Arbeitnehmern und die Entsendung von Arbeitskräften zu dringen. Es ist jedoch offen, wie die alten Mitgliedstaaten der EU die Zuwanderung von Arbeitskräften und die ...
Spätestens mit dem Dritten Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hat sich die Erkenntnis verfestigt, dass die Erderwärmung im Wesentlichen auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist - insbesondere auf energiebedingte Treibhausgasemissionen. Bereits vor vier Jahren wurde auf der Weltklimakonferenz in Kyoto ein Protokoll verabschiedet, wonach sich die Industriestaaten zu einer ...
Die Einführung einer gemeinsamen Geldpolitik in elf europäischen Ländern erhöhte die Bedeutung von konjunkturellen Frühindikatoren für dieses Gebiet. Brauchbare Frühindikatoren sollten folgende Eigenschaften besitzen: (1) Die konjunkturellen Bewegungen des Frühindikators sollten denen der Referenzreihe folgen. (2) Die Beziehung zwischen den Reihen sollte stabil und signifikant sein. (3) Die Einbeziehung ...
Neben Erwerbslosen nehmen auch sonstige Nichterwerbstätige häufig eine Beschäftigung auf. Diese Personen werden jedoch gewöhnlich nicht bei der empirischen Bestimmung des Arbeitsangebotes erfasst. Ein Grund liegt in der Schwierigkeit ihrer Erhebung, da sie üblicherweise in keinen Registern der Arbeitsverwaltung gezählt werden. Auf Basis des Europäischen Haushaltspanels (ECHP) für die Jahre 1994, 1995 ...
In den vergangenen Wochen haben sich die Aussichten für die Weltwirtschaft und insbesondere für die USA verschlechtert. Die US-amerikanische Zentralbank hat darauf prompt reagiert, indem sie die kurzfristigen Zinsen in zwei Schritten senkte und damit den restriktiven geldpolitischen Kurs lockerte. Auch die EZB sollte die Zinsen zügig senken, um so angesichts der moderaten Lohnentwicklung und günstiger ...