Nachgeforscht - bei Martin Gornig zur Investitionsschwäche von Unternehmen in Deutschland

Video vom 13. April 2016

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Nachgeforscht: bei Martin Gornig zur Investitionsschwäche von Unternehmen in Deutschland

Obwohl die Bundesregierung erste Maßnahmen auf den Weg gebracht hat, besteht in Deutschland weiterhin eine signifikante Investitionsschwäche. Die vorliegende Studie des DIW Berlin untermauert dies anhand der Entwicklung der Unternehmensinvestitionen. Demnach investieren die hiesigen Firmen heute kaum mehr als im Jahr 2007, also vor der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. In den USA beispielsweise liegt das Investitionsniveau hingegen um fast 14 Prozent höher. Die Expertenkommission zur "Stärkung von Investitionen in Deutschland" hat vor einem Jahr konkrete Empfehlungen ausgesprochen, wie die Investitionsschwäche in Deutschland abgemildert oder sogar behoben werden könnte. Neben den Vorschlägen für höhere öffentliche Investitionen wurden auch Maßnahmen für eine Stärkung der privaten Investitionen vorgeschlagen. Betrachtet man die vier von der Expertenkommission identifizierten zentralen Handlungsfelder (digitale Netze, Energieinfrastruktur, Innovationen und junge Unternehmen), ist bislang allerdings noch zu wenig geschehen. Der Handlungsbedarf bleibt hoch – unter anderem steuerliche Investitionsanreize könnten helfen.

Pressemitteilung vom 13.04.2016
Schwache private Investitionen in Deutschland untermauern Handlungsbedarf

DIW-Glossar
Investitionslücke

Martin Gornig
Martin Gornig

Stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung Unternehmen und Märkte

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