5. April 2013

Workshop

Netzausbau in Deutschland und den europäischen Nachbarländern – Ist weniger mehr?

Termin

5. April 2013
08:30-13:30

Ort

Schumpeter Saal
DIW Berlin im Quartier 110
Mohrenstraße 58
10117 Berlin

Es gibt viele aktuelle Anlässe, sich mit der Bedeutung der Höchstspannungsnetze für die Energiewende zu beschäftigen, sowohl im deutschen Kontext als auch in Bezug auf die europäischen Nachbarländer: Hierzu gehören u.a. die laufende Konsultation des Netzentwicklungsplans 2013, die parlamentarische Beratung des Bundesbedarfsplans aber auch der europäische Ten Year Network Development Plan:
Sind die Vorschläge aus dem EnLAG bzw. dem Bundesbedarfsplan 2012 noch zeitgemäß, oder wäre nicht angesichts des Fortschreitens dezentraler Lösungen ein „weniger" an Netzausbau ein „mehr" für die Energiewende?

  • Welche Potenziale zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der Netze gibt es jenseits des Netzausbaus?; benötigt die Energiewende HGÜ-Leitungen?
  • Wie kann die Umsetzung des Netzausbaus von europäischer Seite institutionell flankiert werden?
  • Welche Szenarien für grenzüberschreitenden Ausbau sind denkbar?

Der Workshop soll diese und andere Fragen sowohl im Hinblick auf laufende Verfahren, aber auch der mittleren Frist diskutieren. Er dient auch der Vorstellung von Hintergrundstudien bzw. Politikpapieren der vier Hauptredner.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des mehrjährigen, von der Mercator-Stiftung unterstützten Projektes "Modellgestützte Analysen für die StromMarktgestaltung zur Integration erneuerbarer Energien im Rahmen der Energiewende (MASMIE)" statt, welches die Auswirkungen der Energiewende auf den Strommarkt, den Stromhandel, den Kraftwerkspark und die Stromnetze bei einem deutlich erhöhten Ausbau erneuerbarer Energien untersucht  und geeignete Regulierungsstrategien entwickelt.

Lorenz Jarass Manuskript

Friedrich Kunz Präsentation

Georg Zachmann Präsentation

Clemens Gerbaulet Präsentation

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