Daten

Energiebilanzen

Das DIW Berlin erstellt gemeinsam mit der EEFA GmbH die Energiebilanzen für die Bundesrepublik Deutschland. Diese Energiebilanzen werden von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. veröffentlicht, der das DIW Berlin angehört.

Die Energiebilanzen bieten in Form einer Matrix eine Übersicht der energiewirtschaftlichen Verflechtungen. Sie erlauben damit nicht nur Aussagen über den Verbrauch von Energieträgern in den einzelnen Sektoren, sondern geben ebenso Auskunft über ihren Fluss von der Erzeugung bis zur Verwendung in den unterschiedlichen Erzeugungs-, Umwandlungs- und Verbrauchsbereichen.

Die Energiebilanzen sind ein zentrales Element der Energiestatistik. Sie werden von der Energiepolitik, von Unternehmen und Verbänden der Energiewirtschaft sowie von den mit der Energieforschung befassten wissenschaftlichen Instituten als wesentliche statistische Datenbasis für Analysen, Prognosen und wirtschaftspolitische Entscheidungen im Bereich der Energiewirtschaft verwendet. Darüber hinaus sind sie in zunehmendem Maße auch für die Umweltpolitik von Bedeutung, z.B. für Berichte im Rahmen der internationalen Klimarahmenkonvention.

Die Energiebilanzen der Bundesrepublik Deutschland auf den Internetseiten der AG Energiebilanzen e.V.

Kontakt Energiebilanzen

Hella Engerer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt

Ingrid Wernicke

Mitarbeiterin der Forschungsabteilung in der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt

Verkehr in Zahlen

Die jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom DIW Berlin erarbeitete verkehrsstatistische Datengrundlage wird im Taschenbuch "Verkehr in Zahlen" veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe erscheint jeweils im Herbst. Buch und CD-ROM sind im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zu beziehen.

Verkehr in funktionaler Gliederung

  • Bevölkerung, Erwerbstätige, Private Haushalte
  • Verkehrsmittelbenutzung der Erwerbstätigen und Schüler
  • Länge der Verkehrswege, Straßenfläche
  • Kraftfahrzeugdichte, Straßenbelastung
  • Verkehrsausgaben, Transportbilanz
  • Kraftfahrzeug-Bestand, Neuzulassung, Fahrleistung
  • Führerscheine
  • Straßenverkehrsunfälle
  • Grenzüberschreitender Verkehr Transit
  • Personenverkehr: Aufkommen und Leistung, Fahrtzwecke
  • Güterverkehr: Aufkommen und Leistung
  • Frachtraten, Verbraucherpreisindizes, Kostenentwicklung
  • Energieverbrauch, Umweltbelastung

Internationale Kennziffern

Kontakt Verkehr in Zahlen

Sabine Radke

Mitarbeiterin der Forschungsabteilung in der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt

OPSD

Im Zusammenhang mit den quantitativen Modellierungsarbeiten werden in der Abteilung verschiedene Energiemarktdaten gesammelt und gepflegt. Dies geschieht zunehmend auch quellenoffen, unter anderem im Rahmen des Projekts Open Power System Data:

Open Power System Data provides a free-of-charge platform for open data dedicated to electricity system researchers. Its aim is to collect, check, process, document, and publish data that are publicly available but currently inconvenient to use. The platform primarily provides information on installed generation capacity, power plants, and time series of electricity consumption as well as wind and solar generation in Europe. The platform was initially developed by a consortium consisting of DIW Berlin, Europa-Universität Flensburg, TU Berlin and neon Neue Energieökonomik in a research project funded by the German Federal Ministry for Economic Affairs and Energy.

Website

OPSD-Plattform

In 2017, Open Power System Data won Schleswig-Holstein's "Open Science Award" and also the "Germany - Land of Ideas" award.

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Ausgewählte Grafiken

Mit Hilfe der OPSD-Daten illustrieren wir hier exemplarisch die Entwicklung der durchschnittlichen täglichen Residuallast in Deutschland zwischen den Jahren 2010 und 2018. Dazu wird die stündliche Stromerzeugung aus Windkraft und Solarenergie von der gesamten Stromnachfrage abgezogen und ein täglicher Mittelwert über das ganze Jahr gebildet. Es ergibt sich der durchschnittliche Tagesverlauf der Stromnachfrage, die von anderen Stromerzeugungsanlagen noch zu decken ist. Es ist gut zu sehen, wie der Ausbau der Windkraft und der Solarenergie diese Residuallast reduziert.

Im Folgenden eine alternative Darstellung, in der nur die täglichen Durchschnitte des Monats Juli für die Jahre 2010-2018 enthalten sind. Hier sieht man den Einfluss der Solarenergie über die Mittagszeit besonders stark. Derartige Darstellungen werden in der Literatur auch als "Duck Curve" bezeichnet - allerdings oft nur mit einem Fokus auf dezentrale Solarenergieerzeugung. In dieser Abbildung sind dagegen alle Solaranlagen sowie die Windkraft berücksichtigt.

We also use the data platform for our own research activities. Papers that draw on OPSD data include:

Kontakt OPSD

Wolf-Peter Schill

Stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt