Nachrichten der Abteilung Makroökonomie

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  • DIW aktuell

    Eurokrise: Austrittserwartungen aus dem Euroraum spiegeln sich in Zinsaufschlägen wider

    Von Alexander Kriwoluzky, Christian Bayer und Chi Hyun Kim Mit der schwierigen Regierungsbildung in Italien und dem auf Steuersenkungen ausgerichteten und europaskeptischen Programm der italienischen Koalition droht die schon überwunden geglaubte Krise im Euroraum wieder aufzulodern. Dies führt zu Risikoaufschlägen für italienische Staatsanleihen, die AnlegerInnen nicht nur f...

    22.06.2018
  • Pressemitteilung

    Stabilisierungsfonds könnte Euroraum krisenfester machen

    DIW-Ökonomen entwickeln Modell, um makroökonomische Folgen der Einführung eines Stabilisierungsfonds zu simulieren – Fonds könnte negative konjunkturelle Schocks abfedern und in Summe für höheres Wachstum im Euroraum sorgen – wirkungsvolles Instrument gegen wirtschaftliche Abschwünge wie in der Finanz- und Eurokrise   Es könnte ein wichtiges ...

    06.06.2018
  • Bericht

    Call for Papers: Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung 4/2018

    European banking landscape between diversity, competition and concentration In der Ökologie gelten biodiverse Systeme als besonders widerstandsfähig. Vielfalt erhöht die Fähigkeit, Schocks zu absorbieren und die Wahrscheinlichkeit, selbständig in den stabilen Zustand zurückkehren zu können. Schockabsorption ist auch für das Kreditwesen von essentieller Bedeutung ...

    24.04.2018| Dorothea Schäfer
  • Bericht

    Berücksichtigung des Teufelskreises zwischen Banken und Staaten verbessert Prognose von Kreditrisiken

    Bestehende Frühwarnsysteme für wirtschaftliche Krisen haben die Auswirkungen des Teufelskreises zwischen Banken und Staaten auf die Finanzstabilität nicht erkannt. Der vorliegende Beitrag stellt ein neues Prognosemodell für Kreditrisiken im Banken- und Staatssektor vor, das die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen beiden Sektoren berücksichtigt. Dadurch verbessert sich ...

    21.03.2018| Martin Johannes Bruns, Malte Rieth
  • Bericht

    Frauenanteil in Aufsichtsräten steigt, weitere Instrumente für die Gleichstellung gefragt

    Der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten steigt bereits seit 2012 kontinuierlich – insbesondere in jenen Firmen, die seit 2016 die Geschlechterquote zu berücksichtigen haben, in geringerem Maße auch in den von der gesetzlichen Regelung nicht betroffenen Firmen. Die Umsetzung der Quote wurde hierbei nicht über eine hohe Anzahl an Mehrfachmandatierungen erreicht. Die Hoffnung, ...

    28.02.2018| Norma Burow, Alexandra Fedorets, Anna Gibert
  • DIW aktuell

    Niedriges Zinsniveau verstärkt negative Effekte der Austeritätspolitik

    Massive Konsolidierungen der öffentlichen Haushalte sowie die Umsetzung von Strukturreformen sollten den südeuropäischen Ländern aus der Krise helfen. Doch neuesten Untersuchungen zufolge könnte die auferlegte strikte Austeritätspolitik im Zusammenspiel mit den niedrigen Zinsen im Euroraum den gegenteiligen Effekt gehabt und zu einer Erhöhung der Staatsschulden...

    22.01.2018
  • Pressemitteilung

    Expansive Geldpolitik der EZB: Frühzeitiger Ausstieg dürfte Wachstum und Inflation bremsen

    DIW-Studie untersucht Effekte verschiedener Ausstiegsszenarien aus EZB-Anleihekaufprogramm auf europäische Wirtschaft – Frühzeitiger Abbau würde vor allem auf Inflationsrate drücken Was wäre, wenn die EZB ihr Anleihekaufprogramm noch stärker als Ende Oktober angekündigt reduziert oder den Bestand schneller oder frühzeitiger abbaut? Welche Auswirkungen ...

    06.12.2017
  • Kommentar

    Banken und Bitcoin – Vernetzung muss verhindert werden: Kommentar von Dorothea Schäfer

    Die virtuelle Währung Bitcoin ist Teil der Schattenwirtschaft beziehungsweise Teil eines grauen, wenn nicht gar schwarzen Kapitalmarktes. Niemand ist verpflichtet, Bitcoins anzunehmen, denn sie sind kein gesetzliches Zahlungsmittel. Insbesondere nimmt das Finanzamt keine Bitcoins an. Manchen Investorinnen und Investoren mag es zwar gelingen, ihr gesamtes Arbeits- und Konsumentendasein auf die ...

    06.12.2017| Dorothea Schäfer
  • Kommentar

    Die Fiskalunion ist mehr als ein Versicherungsprodukt: Kommentar von Philipp Engler

    Eine Versicherung kauft man nicht ohne weiteres. Ihre Funktionsweise ist komplex und ihre Nützlichkeit schwer zu durchschauen. Weniger komplex ist die Anschaffung der meisten Güter: Deren Nützlichkeit ist meist einfach zu ermessen, die Kaufentscheidung fällt umso leichter. Ähnlich verhält es sich mit einer „Fiskalunion“ im Euroraum. Sie ist sowohl ein hochkomplexes ...

    29.11.2017| Philipp Engler
  • Bericht

    Neues Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung: „EU Capital Markets Union: an alluring opportunity or a blind alley? The macro-perspective: CMU and risk-sharing“

    Fostering cross-country risk-sharing via capital markets is a central macroeconomic objective of the Capital Markets Union. Risk-sharing means that individuals, firms or public-sector authorities, located in a region or country suffering from a temporary and idiosyncratic economic shock, would be able to compensate the regional output gap (i. e., lack of aggregate demand, increasing unemployment and ...

    10.11.2017| Dorothea Schäfer
  • Bericht

    Call for Papers "Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung" 3/2018: Geld und die Welt

    Geld und Finanzmärkte verbinden über alle Grenzen hinweg. Die Ursachen der internationalen Finanzkrise 2007/2008 und der europäischen Krise sind noch nicht beseitigt. Die traditionellen Finanzintermediäre wie Banken stehen stark unter Wettbewerbsdruck. Sie werden in allen wichtigen Industrienationen durch eine Fast-Nullzinspolitik der Zentralbanken alimentiert. Anders als im ...

    01.11.2017| Dorothea Schäfer
  • Bericht

    Neues Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung: „EU Capital Markets Union: an alluring opportunity or a blind alley? Concept and microperspectives of CMU“

    On September 30, 2015, the European Commission adopted an action plan to create a European Capital Markets Union (CMU). The chief purpose was to ease the access of small and medium-sized companies as well as start-ups to funds, in particular through raising funds in public capital markets. CMU should also create an environment conducive to long-term, sustainable investment, including in infrastructure. ...

    26.10.2017| Dorothea Schäfer
  • DIW aktuell

    Euro für alle: Viele Kandidaten erfüllen die Kriterien, es sieht derzeit aber nicht nach einem Beitritt aus

    Am 13. September hielt der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, eine vielbeachtete Rede zur Lage der Union. Kontrovers diskutiert wurde vor allem ein kurzer Abschnitt, in dem er das Ziel formulierte, der Euro solle die Währung der gesamten Europäischen Union sein. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel...

    05.10.2017
  • Kommentar

    Geborgtes Vertrauen auch nach zehn Jahren Dauerfinanzkrise: Kommentar von Dorothea Schäfer

    Am 9. August 2007 kam die verheerende Wucht der sinkenden US-Immobilienpreise endgültig im europäischen Bankensystem an. Zum ersten Mal seit dem 11. September 2001 pumpte die EZB wieder Milliardensummen in den Bankensektor. Der Geldmarkt war dabei auszutrocknen. Zu groß war das Misstrauen geworden, faule US-Hypothekenpapiere könnten die Gegenpartei ins Schlingern bringen und schließlich ...

    09.08.2017| Dorothea Schäfer
  • Pressemitteilung

    Neue Eigenkapitalregeln könnten einige europäische Banken in Bedrängnis bringen

    DIW-Studie: Von der Bankenaufsicht angedachten verschärften Eigenkapitalvorschriften für Staatsanleihen würden weitreichende Folgen haben - Vor allem für Italien könnten die neuen Richtlinien zur weiteren Belastung werden Italienische Banken würden die größte Summe an zusätzlichem Eigenkapital brauchen, wenn die internationale Bankenaufsicht ihre Pläne ...

    12.07.2017
  • Interview

    Eine Eigenkapitalunterlegung nur für Neukäufe von Staatsanleihen könnte sinnvoll sein: Interview mit Dorothea Schäfer

    Frau Schäfer, seit dem Jahr 2013 verhandelt der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht ein Reformpaket Basel III. Inwiefern herrscht Einigkeit bei der Erhöhung der Eigenkapitalforderungen für EU-Staatsanleihen, die bislang zu 100 Prozent mit Fremdkapital finanziert werden können? Es herrscht wohl Einigkeit darüber, dass man in Zukunft Eigenkapitalanforderungen für ...

    12.07.2017| Dorothea Schäfer
  • Kommentar

    Wer im Glashaus sitzt ... : Kommentar von Dorothea Schäfer

    Zwei von der EZB beaufsichtigte italienische Banken, die Veneto Banca und die Banca Popolare di Vicenza, werden zerschlagen. Die „guten“ Teile gehen für einen symbolischen Euro an die Großbank Intesa Sanpaolo. Die Verlustbringer kommen in eine Bad Bank. Der Rettungsfonds der italienischen Banken Atlante hat nach dem Stresstest 2014 mehrere Milliarden Euro Eigenkapital in die ...

    05.07.2017| Dorothea Schäfer
  • Personalie

    Benjamin Beckers has successfully defended his dissertation

    Benjamin Beckers, who works at the Macroeconomics department, has successfully defended his dissertation at the Freie Universität Berlin.The dissertation with the title "Booms and Busts in Asset Prices: Risk Modeling, Bubble Detection, and the Role of Monetary Policy" was supervised by Prof. Dr. Helmut Lütkepohl (DIW Berlin, Freie Universität Berlin) and Prof. Dr. Kerstin Bernoth ...

    30.06.2017
  • Pressemitteilung

    Trotz stark gestiegener Preise keine landesweite Immobilienpreisblase in Deutschland

    DIW-Studie untersucht Entwicklung der Kaufpreise für Immobilien in den 127 größten Städten – Preisanstiege meist durch fundamentale Faktoren gerechtfertigt – Regional begrenzte Übertreibungen bei Geschosswohnungsneubauten und Bauland – Politik sollte Aufsichtsbehörden stärken Obwohl die Preise für Wohnimmobilien in den 127 größten ...

    21.06.2017
  • Interview

    „Jeder Boom auf dem Immobilienmarkt kommt irgendwann zum Ende“: Interview mit Konstantin A. Kholodilin

    Herr Kholodilin, wie haben sich die Immobilienpreise in den deutschen Städten in den vergangenen Jahren entwickelt? Seit 2009 steigen die Immobilienpreise in deutschen Städten wieder. Zwischen 2009 und 2016 sind die Preise für Baugrundstücke um 63 Prozent und damit am stärksten gestiegen, während sich die Preise für Eigenheime um lediglich 38 bis 45 Prozent erhöhten. ...

    21.06.2017
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