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  • DIW aktuell

    Beitragsjahre als Kriterium für Renteneintritt würde neue Ungleichheiten schaffen – und das eigentliche Problem nicht lösen

    8. Mai 2026 – In der rentenpolitischen Debatte gewinnt ein aktueller Vorschlag viel Zuspruch: das Renteneintrittsalter an die Zahl der geleisteten Beitragsjahre zu koppeln. Als Kriterium für den Renteneintritt werden in der Regel 45 Beitragsjahre genannt. Die Idee dahinter ist intuitiv einleuchtend: Wer früh berufstätig war und lange eingezahlt hat, soll auch früher in Rente gehen dürfen. Doch so...

    08.05.2026| Niklas Döhler, Annica Gehlen, Johannes Geyer, Peter Haan
  • Statement

    Steuerschätzung ist Warnsignal für Finanzpolitik der Bundesregierung

    Der neuesten Steuerschätzung zufolge dürfte der Gesamtstaat bis 2030 jedes Jahr fast 18 Milliarden Euro weniger als noch im Oktober erwartet zur Verfügung haben. Auf Bundesebene fehlen im Vergleich zum vergangene Woche präsentierten Finanzplan des Bundesfinanzministers im kommenden Jahr voraussichtlich vier Milliarden Euro und 2028 und 2029 jeweils zwei Milliarden Euro. Dazu eine Einschätzung von...

    07.05.2026| Teresa Schildmann
  • Pressemitteilung

    Konsum in Deutschland überschreitet planetare Belastungsgrenzen deutlich – Klimasorgen wachsen in allen Altersstufen

    DIW-Wochenbericht zu sozial-ökologischer Transformation beleuchtet Nachhaltigkeit des Konsums und Klimasorgen in Deutschland – Planetare Grenzen bei Konsum dauerhaft überschritten – Besorgnis wegen Klimawandels wächst in allen Altersstufen – Breite gesellschaftliche Basis eröffnet Chancen für ambitionierte Klimapolitik, Die sozial-ökologische Transformation ist einer der Forschungsschwerpunkte des ...

    07.05.2026
  • Statement

    Signal für Zinserhöhung richtig, aber Vorsicht vor zu starker geldpolitischer Straffung

    Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat heute beschlossen, die Leitzinssätze unverändert zu belassen. Dazu eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

    30.04.2026| Marcel Fratzscher
  • Pressemitteilung

    DIW-Konjunkturbarometer April: Krieg im Nahen Osten dämpft fragile Erholung

    Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist im April leicht auf 97,9 Punkte gestiegen. Nach dem Vier-Jahres-Hoch im Februar, gefolgt von einem deutlichen Rückgang im März, verharrt der Barometerwert damit weiter unterhalb der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Der seit dem Herbst zu beobachtete ...

    29.04.2026
  • Pressemitteilung

    Frauen in Erstretterberufen deutlich unterrepräsentiert – besonders bei der Feuerwehr

    Frauenanteil bei Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr meist nicht höher als ein Drittel – Zugangsvoraussetzungen und Geschlechterstereotype sind große Hürden – Berufsfeld muss für Frauen attraktiver werden, um Gleichstellung zu verbessern und Arbeitskräftemangel zu begegnen Frauen sind in den sogenannten Erstretterberufen – also bei Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr – weiter deutlich unterrepräsentiert. ...

    29.04.2026
  • Statement

    Tankrabatt ist energiepolitischer Kurzschluss

    Der Deutsche Bundestag hat soeben den Tankrabatt beschlossen. Wenn der Bundesrat am frühen Nachmittag ebenfalls zustimmt, sinkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel ab 1. Mai befristet auf zwei Monate um 17 Cent pro Liter. Dazu eine Einschätzung von Claudia Kemfert, Energieökonomin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

    24.04.2026| Claudia Kemfert
  • Statement

    Kein Kerosin-Blackout, aber eine gefährliche Stressprobe

    Wegen des Iran-Kriegs wächst die Sorge, dass es zu Engpässen bei der Kerosin-Versorgung kommt. Dazu eine Einschätzung von Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im DIW Berlin:

    20.04.2026| Claudia Kemfert
  • Statement

    Kriminalität und Sicherheitswahrnehmung haben relevante ökonomische und gesellschaftliche Folgen

    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat heute die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 vorgestellt. Es folgt eine Einschätzung von Anna Bindler, Leiterin der Abteilung Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit im DIW Berlin:

    20.04.2026| Anna Bindler
  • Pressemitteilung

    Zusätzliche Altersvorsorge erreicht viele Haushalte nicht – deutliche Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen

    Neue SOEP-Auswertung zur Altersvorsorge: Private Vorsorge wenig verbreitet und ungleich verteilt – Neues Altersvorsorgedepot soll Riester-Rente ablösen, zentrale Probleme bleiben aber bestehen – Auch bei betrieblicher Vorsorge deutliche Unterschiede – Mehrheit der Bevölkerung sieht Staat in der Verantwortung, Lebensstandard im Alter zu sichern Der Bundestag hat vor wenigen Wochen ein neues Altersvorsorgedepot ...

    15.04.2026
  • Statement

    Wirtschaftliche Schäden werden trotz Waffenstillstand erheblich sein

    Zu den neuesten Entwicklungen im Iran-Krieg und den wirtschaftlichen Folgen eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

    08.04.2026| Marcel Fratzscher
  • Statement

    Schwerste fossile Energiekrise unserer Zeit

    Die aktuelle Situation rund um die Energieversorgung und die Energiepreise schätzt Claudia Kemfert, Energieökonomin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt ein:

    07.04.2026| Claudia Kemfert
  • Pressemitteilung

    Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2026: Energiepreisschock dämpft Erholung – Inflation steigt

    Pressemitteilung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Wirt­schaftsforschung (WIFO), Kiel Institut für Weltwirtschaft, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), RWI – Leibniz-Institut ...

    01.04.2026
  • Pressemitteilung

    Frauen von KI-Transformation im Beruf nicht deutlich stärker betroffen als Männer

    Studie untersucht Zusammenhang zwischen Berufen mit hohem KI-Transformationspotenzial und Frauenanteil der Beschäftigten – Geschlechtsspezifisches Muster lässt sich nicht erkennen – Für Frauen wie Männer besteht Bedarf an einschlägiger und kontinuierlicher Weiterbildung Der technologische Fortschritt durch generative Künstliche Intelligenz (KI) wird den Arbeitsmarkt grundlegend verändern. Frauen sind ...

    01.04.2026
  • Statement

    Ein Ausscheiden syrischer Arbeitskräfte würde in vielen Bereichen den Fachkräftemangel erheblich erhöhen

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat gestern auf einer Pressekonferenz angekündigt, dass 80 Prozent der syrischen Geflüchteten in den kommenden drei Jahren in ihre Heimat zurückkehren sollen. Angelina Hackmann, Arbeitsmarktexpertin im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), schätzt die Folgen für den deutschen Arbeitsmarkt wie folgt ein:

    31.03.2026| Angelina Hackmann
  • Pressemitteilung

    DIW-Konjunkturbarometer März: Krieg im Nahen Osten bremst Erholung der deutschen Wirtschaft

    Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist im März auf 97,3 Punkte zurückgegangen. Im Februar lag der Wert noch bei 101,6 Punkten. Somit wurde der im Herbst begonnene Aufwärtstrend unterbrochen: Der Barometerwert ist erneut unter die neutrale 100-Punkte-Marke gefallen, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Dennoch dürfte ...

    31.03.2026
  • Statement

    Altersvorsorgedepot: Richtige Schritte, aber das größte Problem bleibt

    Bei der sogenannten Riester-Reform, über die am morgigen Freitag im Bundestag beraten wird, hat die SPD die Einführung eines staatlich organisierten Standardfonds für die private Altersvorsorge durchgesetzt. Peter Haan, Leiter der Abteilung Staat im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), kommentiert diesen Vorschlag wie folgt: 

    26.03.2026| Peter Haan
  • Statement

    Gute Impulse, aber zu wenig Verbindlichkeit: Klimaschutzprogramm lässt zentrale Chancen liegen

    Die Bundesregierung legt heute ihr Klimaschutzprogramm vor. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im DIW Berlin, kommentiert dieses wie folgt: 

    25.03.2026| Claudia Kemfert
  • Pressemitteilung

    Cannabiskonsum bleibt trotz Teillegalisierung stabil – Konsum harter Drogen wie Kokain steigt seit Jahren

    DIW-Studie untersucht zwei Jahre nach Cannabis-Teillegalisierung aktuelle Entwicklungen auf Drogenmärkten – Cannabiskonsum ohne markante Veränderungen – Cannabisdelikte rückläufig – Prävalenz anderer Drogen seit Jahren steigend – Bessere Prävention und Aufklärung unerlässlich Nach der Cannabis-Teillegalisierung im April 2024 ist der Cannabiskonsum bei 18- bis 64-Jährigen entgegen manchen Befürchtungen ...

    25.03.2026
  • Statement

    Die EZB könnte durch die steigende Inflation in ein Dilemma geraten

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrer heutigen Ratssitzung entschieden, das Zinsniveau unverändert zu lassen. Dazu eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

    19.03.2026| Marcel Fratzscher
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