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Pressemitteilung
Japans überwältigende Erfolgsgeschichte kam zu einem plötzlichen Ende, als in den achtziger Jahren die sogenannte Bubble platzte. Seitdem befindet sich die japanische Wirtschaft in einer dauerhaften Krise. Deflation kennzeichnet die Lage. Trotz aller Politikversuche kam die heimische Nachfrage nicht wieder in Gang. Im neuen Band der Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung des DIW Berlin Japan: ...
03.04.2002
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Pressemitteilung
Aus ökonomischer Sicht ist der Beitritt Großbritanniens zur europäischen Währungsunion weder für die bisherigen Mitglieder noch für Großbritannien selbst ein hohes Risiko. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 13/2002 - 14/2002. Als das schwierigste Problem in diesem Zusammenhang wird die Festsetzung eines adäquaten, d.h. auf Dauer weder die EWU noch Großbritannien ...
27.03.2002
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Pressemitteilung
Gert G. Wagner, 49, Forschungsdirektor am DIW Berlin und Leiter der Abteilung Längsschnittdaten und Mikroanalyse, ist vom 1. April 2002 an Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Empirische Wirtschaftsforschung und Wirtschaftspolitik, an der Technischen Universität Berlin. Wagner lehrte bislang an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Von 1992 bis 1997 war er Lehrstuhlinhaber ...
21.03.2002
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Pressemitteilung
Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) nur verhalten auf den weltweiten synchronen Abschwung reagiert hat, sind mit der sich bereits abzeichnenden Belebung der wirtschaftlichen Aktivität im Euroraum weitere Zinssenkungen unwahrscheinlich geworden. An den Finanzmärkten werden sogar bereits Zinserhöhungen erwartet. In seinem aktuellen Wochenbericht 12/2002 warnt das DIW Berlin vor der Wiederholung ...
20.03.2002
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Pressemitteilung
Mit der Freigabe des Wechselkurses für den Peso Anfang dieses Jahres hat Argentinien seine Währungspolitik grundlegend geändert. Elf Jahre lang war die Währung zuvor durch ein Currency Board fest an den US-Dollar gebunden. In seinem aktuellen Wochenbericht 12/2002 erteilt das DIW Berlin dieser Währungsstrategie eine klare Absage. Aber auch die Freigabe des Pesos stellt nach Meinung des DIW Berlin keine ...
20.03.2002
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Pressemitteilung
Jüngste Industrieindikatoren für den US-Markt deuten darauf hin, dass es von der zweiten Jahreshälfte an zu einer Belebung in der Metallindustrie kommen dürfte, die auch mit steigenden Metallpreisen verbunden sein könnte. Das DIW Berlin stellt in seinem aktuellen Wochenbericht 11/2002 fest, dass auch in Westeuropa - selbst wenn sich der Aufschwung zeitverzögert und langsamer vollzieht - stärkere Nachfrage- ...
13.03.2002
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Pressemitteilung
Die Umstrukturierung der Berliner Wirtschaft in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre wurde massiv durch Mittel aus dem Europäischen Regionalfonds (EFRE) unterstützt. Im Zeitraum 1994 bis 1999 standen insgesamt rund 750 Mill. Euro zur Verfügung, davon entfielen 550 Mill. auf Ostberlin, dem als Ziel-1-Gebiet (Gebiet mit Entwicklungsrückstand) höchste Förderpriorität eingeräumt wird. Westberlin erhielt ...
13.03.2002
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Pressemitteilung
In Berlin führt kein Weg daran vorbei, die rigorose Konsolidierungspolitik fortzusetzen. In seinem aktuellen Wochenbericht 10/2002 plädiert das DIW Berlin für ein striktes Einhalten des Sparkurses, obwohl er die regionale Nachfrageentwicklung erheblich dämpft. In zukunftsfähigen Bereichen, wie Bildung, Wissenschaft und Kultur, darf jedoch nicht weiter gekürzt werden. Von diesen Bereichen gehen für ...
05.03.2002
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Pressemitteilung
Repräsentative Angaben von Arbeitssuchenden bestätigen, dass die Vermittlungsstatistik der Bundesanstalt für Arbeit kein zutreffendes Bild zeichnet. Nach den Ergebnissen des vom DIW Berlin erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) gibt nur etwa ein Viertel ehemals Arbeitsloser an, über das Arbeitsamt von dem neuen Arbeitsplatz gehört zu haben. Selbst unter Berücksichtigung des Stichprobenfehlers ...
27.02.2002
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Die Nutzung der Windenergie hat in den vergangenen Jahren insbesondere als Folge der gesetzlichen Mindestvergütungen nach dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) stark zugenommen. Der Kapazitätsausbau im Jahre 2001 fiel mit 44 % überaus kräftig aus. Insgesamt haben Windkraftanlagen in Deutschland im vergangenen Jahr trotz ungünstiger Windverhältnisse 11,5 Mrd. kWh Strom erzeugt, das waren 2 % des Bruttostromverbrauchs. ...
27.02.2002
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Die energiebedingten CO2-Emissionen in Deutschland waren im vergangenen Jahr um 1,6 % höher als im Jahre 2000. Nach Berechnungen des DIW Berlin ist dieser Anstieg auf die wesentlich kühlere Witterung zurückzuführen; eliminiert man den Temperatureinfluss, ergibt sich ein Rückgang um 0,7 %. Im Vergleich zu 1990 waren die effektiven CO2-Emissionen im Jahre 2001 um 13,5 % niedriger (temperaturbereinigt ...
20.02.2002
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Im vierten Quartal 2001 hat sich das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutschland, verglichen mit dem Vorquartal, deutlich abgeschwächt. In seinem aktuellen Wochenbericht 8/2002 stellt das DIW Berlin erste vorläufige Berechnungen vor, nach denen es im Vergleich zum Vorquartal zu einem Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts um 0,4 % kam. Der entsprechende Vorjahreswert wurde ebenfalls um 0,4 % unterschritten. ...
20.02.2002
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Der Streit zwischen Bund und Ländern um die Konsequenzen aus dem Konflikt mit Brüssel weist auf die Notwendigkeit eines nationalen Stabilitätspaktes hin, in dem die vertikale wie horizontale Verteilung der Schuldengrenzen geregelt ist. Vergleichsweise einfach dürfte die vertikale Aufteilung sein. Nach Auffassung des DIW Berlin sollte dem Bund zur Finanzierung des Defizits der Arbeitslosenversicherung ...
20.02.2002
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Der Primärenergieverbrauch in Deutschland ist im Jahre 2001 gegenüber dem Vorjahr kräftig gestiegen, und zwar um 1,6 % auf rund 495 Mill. t SKE (Steinkohleeinheiten), das entspricht 14 500 Petajoule. Diese Aufwärtsentwicklung ist in erster Linie auf die im Vergleich zum Jahr 2000 erheblich kühlere Witterung zurückzuführen. Schaltet man diesen Einfluss aus, ergibt sich ein um 0,8 % niedrigerer Wert ...
13.02.2002
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Das Wachstum des russischen Bruttoinlandsprodukts lag im Jahre 2001 mit 5 % deutlich unter dem vom Vorjahr (8,3 %). Noch wesentlich stärker verlangsamte sich das Wachstum der Industrieproduktion und Bruttoanlageinvestitionen. Als besonders kritisch für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Russlands bezeichnet das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 6/2002 den kräftigen Rückgang der Unternehmensgewinne ...
06.02.2002
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Professor Dr. Gert G. Wagner (47), Forschungsdirektor am DIW Berlin und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Europa-Universität Viadrina, wurde vom Bundespräsidenten in den Wissenschaftsrat berufen. Seine Amtszeit beginnt am 1. Februar 2002 und endet am 31. Januar 2005. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder hinsichtlich der inhaltlichen und strukturellen ...
01.02.2002
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In Deutschland ist jedes fünfte Kind arm, in Großbritannien sogar jedes dritte. Das ist das Ergebnis einer Studie vom DIW Berlin und dem Institute for Social and Economic Research der Universität Essex über die Einkommensarmut von Kindern in den 90er Jahren in Deutschland und Großbritannien. Besonders Alleinerziehende und deren Kinder haben ein extrem hohes Armutsrisiko. In Großbritannien leben 15 ...
30.01.2002
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Die Nachfrage nach kulturellen Veranstaltungen ist bei Berlinern deutlich ausgeprägter als bei den übrigen Bewohnern im Bundesgebiet. Dies gilt auch im Verleich zu Bewohnern anderer deutscher Metropolen. Die Daten des vom DIW Berlin erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), veröffentlicht im aktuellen Wochenbericht 4/2002, zeigen, dass das große Interesse der Berliner nicht allein für hochkulturelle ...
23.01.2002
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Unbestreitbar zwingt die finanzwirtschaftliche Lage Berlins zu drastischen Sparmassnahmen. Ebenso unbestritten ist, dass dabei die Entwicklungspotentiale der Stadt zu berücksichtigen sind. Aus ökonomischer Sicht verlieren Einsparungen dann ihren Sinn, wenn durch sie die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Berlin nachdrücklich beeinträchtigt wird. Eine wichtige Voraussetzung für Entscheidungen ...
23.01.2002
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Die bis 2010 angestrebte Freihandelszone der Mittelmeerstaaten von der Türkei bis Marokko mit der Europäischen Union wird ohne eine entschiedene Stärkung der Innovationskraft dieser Länder nicht zu erreichen sein. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 4/2002. Europa muss seine südlichen Mittelmeer-Partnerländer bei ökonomischen Anpassungsmaßnahmen unterstützen und ...
23.01.2002