Nachrichten der Abteilung Makroökonomie

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565 Ergebnisse, ab 281
  • Medienbeitrag

    Armut gefährdet die Demokratie

    Die deutsche Wirtschaft brummt, so scheint es, aber auch die Anzahl der Arbeitnehmer, die von Armut bedroht sind, nimmt deutlich zu. Das ist ein blinder Fleck in der Diskussion um Arbeitsmarktreformen. Die Politik muss die Frage beantworten, wie „gute“ Arbeit in Zukunft definiert werden soll und wie sie mehr Menschen die Chance geben kann, mit ihrer eigenen Arbeit für sich selbst zu ...

    20.03.2017| Marcel Fratzscher
  • Bericht

    Wie steigende Einkommensungleichheit das Wirtschaftswachstum in Deutschland beeinflusst

    Das Wachstum der deutschen Wirtschaft wäre seit der Wiedervereinigung kumuliert um rund zwei Prozentpunkte höher gewesen, wenn die Einkommensungleichheit konstant geblieben wäre. Darauf weisen Simulationsrechnungen mit dem DIW Makromodell hin, die unter der Annahme durchgeführt wurden, dass die Entwicklung der Einkommensverteilung nicht umgekehrt von der wirtschaftlichen Entwicklung ...

    08.03.2017| Marius Clemens, Ferdinand Fichtner, Stefan Gebauer, Simon Junker, Konstantin A. Kholodilin
  • Kommentar

    Vier Denkfehler bei der Euro-Kritik: Kommentar von Marcel Fratzscher

    Wie würden Sie diese Frage beantworten: War die deutsche Währungsunion vom 1. Juli 1990 ein Erfolg? Viele würden die Frage für sinnlos halten. Die Einführung der D-Mark in Ostdeutschland war natürlich prinzipiell die richtige Entscheidung. Ist die europäische Währungsunion ein Erfolg? Vor allem in Deutschland wird der Euro gerne zum Sündenbock für Europas ...

    08.03.2017| Marcel Fratzscher
  • Medienbeitrag

    Wer arm ist, wird noch ärmer

    Noch mehr Deutsche als bislang sind von Armut bedroht. Ausgerechnet ihnen hören Politiker immer weniger zu. Der Trend verselbstständigt sich und bedroht die Demokratie. Erst vor kurzer Zeit hat die Bundesregierung ihren 5. Armuts- und Reichtumsbericht präsentiert. Die Öffentlichkeit hatte sich damals schon darüber empört, dass bestimmte Passagen zur politischen Einflussnahme ...

    03.03.2017| Marcel Fratzscher
  • Pressemitteilung

    Die Austeritätspolitik in Spanien, Portugal und Italien war kontraproduktiv

    DIW-Studie zeigt: Drastische Sparmaßnahmen haben die Effekte von Strukturreformen teils aufgehoben und die betroffenen Länder zurück in die Rezession geführt, ohne die Lage der öffentlichen Finanzen zu verbessern – Ein ausgewogener Politikmix wäre der bessere Weg gewesen. Die ab 2010 eingeleiteten Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen haben in Spanien, ...

    22.02.2017
  • Interview

    "Ein ausgewogener Politikmix würde bessere Ergebnisse zeigen": Interview mit Philipp Engler und Mathias Klein

    Herr Engler, Herr Klein, in mehreren europäischen Ländern wurden ab 2010 Austeritätsmaßnahmen ergriffen, um die Staatsschulden zu reduzieren. Von diesen Ländern haben Sie exemplarisch die südeuropäischen Länder Spanien, Portugal und Italien untersucht. Inwieweit hat diese Sparpolitik die gewünschten Erfolge gezeigt? Philipp Engler: Diese Sparmaßnahmen ...

    22.02.2017| Philipp Engler, Mathias Klein
  • Medienbeitrag

    Der deutsche Sparirrsinn

    Deutschland erwirtschaftet große Exportüberschüsse, der Gewinn aber wird im Ausland verzockt. Die Lösung lautet: in Deutschland investieren. Seit dem Jahr 2000 hat jeder Deutsche einen durchschnittlichen Verlust von durchschnittlich 7.500 Euro im Ausland erlitten. Wie? Hat unser Land volkswirtschaftlich betrachtet wegen der Rekord-Exportüberschüsse nicht viel mehr Geld ...

    17.02.2017| Marcel Fratzscher
  • Medienbeitrag

    Wanderungssalden der deutschen Metropolen

    Renaissance oder Decadence der großen Städte?Nachdem in den 1990er Jahren viel Suburbanisierung stattgefunden hat, ist seit 2001 immer wieder von einer Renaissance der Großstädte die Rede. Ob man davon heute noch ausgehen kann, gilt es zu überprüfen. Im Folgenden werden die Zu- und Auswanderungen in den sieben Metropolen Deutschlands zwischen 1995 und 2014 untersucht. ...

    16.02.2017
  • Medienbeitrag

    Donald Trump paralysiert

    US-Präsident Donald Trump hat bereits in den ersten zwei Wochen seiner Amtszeit für viel Wirbel gesorgt. Die Risiken für die Weltwirtschaft lassen sich unter den drei P zusammenfassen: Populismus, Protektionismus und Paralyse. Dabei sind die ersten beiden eher kurzfristige Gefahren. Die Paralyse, sprich die drohende Lähmung der Wirtschafts- und Sozialpolitik, ist dagegen das größte ...

    10.02.2017| Marcel Fratzscher
  • Bericht

    Call for papers: Growth and inequality: Challenges for EU economies

    Euroframe Conference on Economic Policy  Issues in the European UnionGrowth and inequality: Challenges for EU economies Friday, 9 June 2017, Berlin  The EUROFRAME group of research institutes (CASE, CPB, DIW, ESRI, ETLA, IfW, NIESR, OFCE, PROMETEIA, WIFO) will hold its fourteenth annual Conference on Economic Policy Issues in the European Union in Berlin on Friday 9 June 2017. ...

    03.02.2017
  • Bericht

    Call for Papers "Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung": EU Capital Markets Union – alluring opportunity or blind alley?

    Im September 2015 verabschiedete die Europäische Kommission einen Aktionsplan für eine Europäische Kapitalmarktunion. Der Kommissionsvorschlag zielt auf die Schaffung eines stärker kapitalmarktorientierten Finanzierungssystems innerhalb der Europäischen Union ab. Im Grünpapier der Kommission heißt es, die Stärkung der Kapitalmärkte würde die Banken ...

    05.12.2016
  • Kommentar

    "Target2-Salden steigen wieder – keine Krise, aber ein Weckruf": Kommentar von Philipp Johann König

    Die Target2-Salden der Notenbanken im Euroraum steigen wieder. Das war bereits während der Krise der Fall: Der T2- Saldo der Bundesbank stieg damals auf bis zu 750 Milliarden Euro. Dies war ein Spiegelbild der Kapitalflucht aus den Krisenländern in die sicheren Häfen, vorrangig nach Deutschland. Die EZB spielte dabei eine wichtige Rolle. Sie stellte Banken in Krisenländern ...

    26.10.2016
  • Kommentar

    "Europa braucht die Finanztransaktionssteuer": Kommentar von Dorothea Schäfer

    Seit 2011 ringen die EU-Staaten nun um die Finanztransaktionssteuer. Viele EU-Mitglieder haben unter dem Druck ihrer jeweiligen Finanzlobby bereits das Handtuch geworfen. Zurzeit verhandeln noch zehn Staaten über eine gemeinsame Einführung im Rahmen einer verstärkten Zusammenarbeit. Noch im Oktober 2016 soll die finale Entscheidung fallen. Großbritannien hat bis zum Brexit damit ...

    12.10.2016
  • Bericht

    Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung "Niedrigzinsen: Ursachen, Wirkungen, Ausstiegsoptionen" erschienen

    Im Juli 2014 ist die Europäische Zentralbank erstmals seit ihrer Gründung in den Bereich negativer Zinsen vorgestoßen. Der Zins, zu dem Banken Geld bei der EZB einlegen können, sank auf minus 0,1 Prozent. Mittlerweile liegt der Einlagensatz nach weiteren Zinsschritten bei minus 0,4 Prozent. Parallel dazu sind auch die Ausleihzinsen der EZB gesunken. Übernachtkredite an die ...

    28.09.2016
  • Bericht

    Anleihekaufprogramme der EZB heben Inflationserwartungen im Euroraum

    In Anbetracht drohender Deflation hat die EZB verschiedene Anleihekaufprogramme umgesetzt, um ihr Mandat für Preisstabilität zu erfüllen. Ein wesentliches Ziel dieser Programme ist die Anhebung der Inflationserwartungen, da diese sich maßgeblich auf die tatsächliche Inflation auswirken. In der vorliegenden Studie wird empirisch untersucht, wie effektiv die jüngsten unkonventionellen ...

    23.09.2016
  • Pressemitteilung

    Die Auswirkung des Brexit-Votums auf die Konjunktur: Welche Rolle spielt die Unsicherheit?

    DIW-Forscher zeigen, dass die durch das Brexit-Votum ausgelöste wirtschaftliche Unsicherheit der europäischen und deutschen Wirtschaft in beträchtlichem Maße schaden könnte und wohl auch zwei Jahre später noch bemerkbar sein wird – Deutsche Wirtschaft vor allem von sinkenden Unternehmensinvestitionen betroffen – Politik sollte auch daher stärkere Investitionsanreize ...

    10.08.2016
  • Interview

    "Investitionen in Maschinen dürften durch die Unsicherheit am stärksten zurückgehen": sieben Fragen an Malte Rieth

    Herr Rieth, Sie haben untersucht, welche Auswirkungen, die wirtschaftliche Unsicherheit haben könnte, die durch das britische Votum zum Austritt aus der EU (Brexit) hervorgerufen wurde. Wie haben Sie die wirtschaftliche Unsicherheit gemessen? Wir haben uns einen ganz speziellen Aspekt des Brexits angeschaut, nämlich nur die Unsicherheit, die sich dadurch ergeben hat, dass die Britinnen ...

    10.08.2016
  • Pressemitteilung

    Brexit-Entscheidung könnte in Deutschland im nächsten Jahr 0,3 Prozentpunkte Wachstum kosten

    Brexit belastet weltweiten Handel und dämpft Investitionen – Auch in Deutschland wird Konjunktur wohl in Mitleidenschaft gezogen – Unsicherheit über die Exporte – Investitionszurückhaltung und weniger Dynamik bei Einkommen und Konsum Aufgrund der Entscheidung für den EU-Austritt Großbritanniens dürfte die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 0,1 Prozentpunkte ...

    03.08.2016
  • Bericht

    Brexit: Was steht für den britischen Finanzsektor auf dem Spiel?

    Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union hat weitreichende Implikationen für die britische Finanzbranche. London ist die bisherige Finanzhauptstadt Europas. Dort ansässige Finanzinstitutionen können spezielle EU-Rechte nutzen, um Dienstleistungen im gesamten Binnenmarkt anzubieten. Das Vereinigte Königreich erfüllt somit gegenwärtig ...

    03.08.2016
  • Bericht

    Marktwert der Energieeffizienz: Deutliche Unterschiede zwischen Miet- und Eigentumswohnungen

    Die Energieeffizienz von Immobilien gilt als zentraler Baustein der Energiewende. Obwohl seit einigen Jahren große Anstrengungen unternommen werden, Energieeffizienzinvestitionen zu steigern, verharrt die Sanierungsquote auf konstantem Niveau. Ein Grund für ausbleibende Investitionen ist das MieterInnen-VermieterInnenDilemma: Investoren profitieren nicht direkt von Energieeinsparungen, sondern ...

    13.07.2016
565 Ergebnisse, ab 281
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