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Pressemitteilung
Die deutschen Exporte und Importe nahmen von 1994 bis 2003 real deutlich zu – im Jahresdurchschnitt um 7,1 % bzw. 5,8 % -, während das Bruttoinlandsprodukt um lediglich 1,5 % expandierte. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 19/2004. Die Forscher sehen die Exportdynamik und das hohe Gewicht im Welthandel als Gründe dafür, dass Impulse für die gesamtwirtschaftliche ...
05.05.2004
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Pressemitteilung
Die Weltwirtschaft befindet sich im Aufschwung. Seit Mitte 2003 expandiert die Produktion in vielen Ländern ausgesprochen kräftig, und die Kapazitätsauslastung steigt. Der Aufschwung hat mit Nordamerika und Ostasien zwei Zentren. Wie gefestigt er mittlerweile ist, zeigt sich in der deutlichen Ausweitung der Investitionen und auch darin, dass weder die jüngsten Terroranschläge noch die erneute Zuspitzung ...
27.04.2004
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Pressemitteilung
Das DIW Berlin hat drei Abteilungsleitungen neu besetzt: Prof. Dr. Claudia Kemfert leitet seit dem 1. April 2004 die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt, Dr. Axel Werwatz übernimmt zum 1. Mai 2004 die Leitung der Abteilung Innovation, Industrie, Dienstleistung und Dörte Höppner leitet ab dem 1. Mai die Serviceabteilung Information und Organisation. Der Wechsel in allen drei Positionen erfolgt altersbedingt. ...
26.04.2004
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Pressemitteilung
Große Menschen haben mehr Erfolg auf dem Arbeitsmarkt. So gelangen groß gewachsene Männer mit höherer Wahrscheinlichkeit in Führungspositionen als kleinere. Diese Erkenntnisse beruhen überwiegend auf Daten der sozial-psychologischen und sozio-ökonomischen Forschung des US-amerikanischen Raums. Eine neue Studie zeigt nun, dass es sich auch hierzulande zumindest für ...
22.04.2004
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Pressemitteilung
Von der EU-Osterweiterung sind insgesamt positive Effekte für die dann existierende EU-25 zu erwarten, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 17/2004. Dabei dürften die Wachstumseffekte für die Beitrittsländer über denen der EU-15 liegen. Die Beitrittsländer müssen jedoch im Zuge des Konvergenzprozesses auch einen erheblichen Strukturwandel bewältigen. Demgegenüber fallen auf Seiten der „alten“ ...
21.04.2004
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Pressemitteilung
Das in Deutschland historisch gewachsene Dreisäulensystem des Bankensektors steht vor wichtigen Veränderungen. Den öffentlich-rechtlichen Banken werden bislang besondere Haftungsgarantien gewährt. Diese werden Mitte 2005 verändert. In seinem vom Bundesministerium der Finanzen beauftragten Gutachten erklärt das DIW Berlin, dass es durch die jetzt in Angriff genommene Vereinheitlichung der „Spielregeln“ ...
15.04.2004
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Pressemitteilung
Die aktuellen Vorschläge zu einer grundlegenden Einkommensteuerreform lösen erhebliche Aufkommens- und Verteilungswirkungen aus, die zu erwartenden Arbeitsmarkteffekte sind in Relation dazu gering. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht Nr. 16/2004. Größere „Selbstfinanzierungseffekte“ durch steigende Beschäftigung und höheres Wachstum sind nicht zu erwarten.
14.04.2004
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Pressemitteilung
Im Januar wurden vom statistischen Bundesamt zum Teil deutliche Revisionen bei den Umsätzen des Einzelhandels und der Produktionsentwicklung vorgenommen. Trotz teilweiser Verbesserungen zeigt das DIW Konjunkturbarometer keine durchgreifende Belebung der Konjunktur im ersten Quartal an. Insgesamt dürfte die Gesamtwirtschaft um 0,2% gegenüber dem Vorquartal gewachsen sein (März Ergebnis des Barometers ...
13.04.2004
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Pressemitteilung
Das insgesamt stabile Produktivitätswachstum gibt Anlass zur Hoffnung, dass die US-amerikanische Wirtschaft in den nächsten Jahren ein hohes Wachstum erreichen kann, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 15/2004. Allerdings bestehen durchaus Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung.
07.04.2004
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Pressemitteilung
Fast jeder Dritte der abhängig Beschäftigten in Deutschland hat seinen Jahresurlaub 1999 nicht vollständig ausgenutzt. Das zeigen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), die vom DIW Berlin zusammen mit Infratest Sozialforschung erhoben werden und im aktuellen Wochenbericht des DIW Berlin 15/2004 veröffentlicht sind. Von den etwa 936 Mill. Tagen Urlaubsanspruch, die sich aus den Angaben der Befragten ...
07.04.2004
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Lohnkosten sind ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der nationalen Lohnpolitik. In Deutschland werden immer wieder verschiedene Methoden der Lohnkostenberechung verwandt, oft mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 14/2004 zeigt, dass die Lohnkosten international anhand einer gemeinsamen Währungsbasis verglichen ...
31.03.2004
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Outsourcing in Niedriglohnländer ist für Unternehmen vor allem bei Produktionsstufen mit hoher Arbeitsintensität und geringer Qualifikationsintensität lohnend. Dementsprechend sind vor allem die Löhne und Beschäftigungschancen Niedrigqualifizierter in Deutschland negativ von dieser neuen Form internationaler Arbeitsteilung betroffen. Das Diskussionspapier des DIW Berlin Nr. 385 kommt zu dem Ergebnis, ...
25.03.2004
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Pressemitteilung
Der egalitäre Charakter des Flächentarifsystems fördert Innovationsanreize von Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Wochenbericht 13/2004 des DIW Berlin. Der Flächentarifvertrag garantiert ein Lohnniveau, das sich an der durchschnittlichen Produktivität aller Unternehmen einer Branche ausrichtet.
24.03.2004
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Pressemitteilung
Neun von zehn ostdeutschen Industrieunternehmen sind nicht in einem tariffähigen Arbeitgeberverband organisiert. Diese Unternehmen, die in der Mehrzahl untertarifliche Löhne zahlen, haben keinen Wettbewerbsvorteil, so der aktuelle Wochenbericht 13/2004 des DIW Berlin. Die Abkehr von der kollektiven Lohnfindung war für diese Unternehmen notwendig, um überhaupt wettbewerbsfähig zu sein. Überdies gibt ...
24.03.2004
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Um eine nachhaltige Finanzierung von familienpolitischen Leistungen sicher stellen zu können, schlägt das DIW Berlin vor, familienpolitische Leistungen langfristig über einen Familienparafiskus zu finanzieren. In einem von der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, geförderten Gutachten hat das DIW Berlin einen Vorschlag für eine Familienkasse entwickelt. Das Gutachten ist im Materialienband des DIW Berlin ...
23.03.2004
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Pressemitteilung
Das Bruttoinlandsprodukt von Polen wird in diesem und im nächsten Jahr um etwa 4 % zunehmen. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Wochenbericht 12/2004 des DIW Berlin, der in der in Kooperation mit dem Zentrum für gesellschaftliche und wirtschaftliche Analysen (CASE) in Warschau entstand.
17.03.2004
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Pressemitteilung
Am 1. Mai 2004 treten insgesamt zehn Volkswirtschaften der Europäischen Union bei. Mit dem Beitritt wird diesen Ländern implizit das Qualitätssiegel „funktionsfähige Marktwirtschaft“ verliehen. Allerdings besteht immer noch ein erheblicher Einkommensabstand zwischen den Beitrittsländern und den EU-15. Dieser könnte durch eine noch stärkere Integration der Märkte verringert werden. Das Vierteljahrsheft ...
15.03.2004
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Pressemitteilung
Die Spanische Wirtschaft expandierte in den vergangenen Jahren weitaus kräftiger als der Durchschnitt des Euroraums und fast dreimal so stark wie Deutschland. Im Jahr 2003 wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 2,4%. Dieser beeindruckende Wachstumsprozess steht jedoch auf wackeligen Füßen, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 11/2004. Die Hauptfaktoren für die rasche Expansion – niedrige Realzinsen, ...
10.03.2004
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Pressemitteilung
Das DIW Berlin hat die jüngsten Sparbeschlüsse der Bayerischen Staatsregierung ökonomisch bewertet. Der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 10/2004 kommt zu dem Ergebnis, dass die bayerische Landesregierung zwar in diesem Jahr Umfang und Inhalte der Konsolidierungsmaßnahmen festlegen, mit deren Realisierung aber erst im nächsten Jahr beginnen sollte. Die Konsolidierungsziele der bayerischen Regierung ...
03.03.2004
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Pressemitteilung
Die energiebedingten CO2-Emissionen in Deutschland sind im Jahre 2003 gegenüber dem Vorjahr um 0,4 % auf knapp 837 Mill. t gestiegen, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 10/2004. Insbesondere die kalte Witterung im ersten Quartal führte zu dieser Emissionssteigerung, während die schwache Konjunktur emissionsdämpfend wirkte. Temperaturbereinigt errechnet sich ein Rückgang um 5,4 Mill. t CO2 ...
03.03.2004