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Pressemitteilung
Der anhaltende Trend zur Auslagerung von Wertschöpfung in Billiglohnländer bei gleichzeitiger Beibehaltung des „Made in Germany“-Siegels ist schädlich für die Zugkraft des Gütesiegels „Made in Germany“. Um einen Etikettenschwindel zu unterbinden und die Zugkraft des Gütesiegels „Made in Germany“ zu stärken, sind transparente Richtlinien auf nationaler oder europäischer Ebene notwendig, die eine Verwendung ...
25.02.2004
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Pressemitteilung
Die wichtigen gesamtwirtschaftlichen Indikatoren für Deutschland lassen zu Jahresbeginn eine verbesserte konjunkturelle Grundtendenz erkennen, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 9/2004. Die jüngsten Auftragseingänge sind deutlich aufwärts gerichtet: Bei den Auftragseingängen aus dem Ausland war das Wachstum im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorquartal mit 3,7 % sehr kräftig; ähnlich dynamisch ...
25.02.2004
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Pressemitteilung
Gegenwärtig wird in Deutschland über die gesetzliche Verankerung von Mindestlöhnen diskutiert. Dies würde die auf den Weg gebrachte und dringend notwendige Reform auf dem Arbeitsmarkt konterkarieren, sagte heute der Präsident des DIW Berlin, Klaus F. Zimmermann. Durch die Arbeitsmarktreformen, wie durch die Einführung des Arbeitslosengeldes II und eine stärkere Profilierung der Erwerbslosen, sollen ...
25.02.2004
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Pressemitteilung
Auf ihrer außerordentlichen Konferenz am 10.2.04 in Algier haben die OPEC-Ölminister trotz anhaltend hoher Rohölpreise beschlossen, die Produktionsquoten zum 1.04.04 um 1 Million Barrel pro Tag (mbd) auf 23,5 mbd zu senken. Dies legt die Vermutung nahe, dass die OPEC ihr Preisziel implizit erhöht hat – auf etwa 28 US-Dollar je Barrel Rohöl –, weil sie sich inzwischen stärker an den Preisen in Euro ...
18.02.2004
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Pressemitteilung
Ein Gutachten des DIW Berlin für die Europäische KommissionDas Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat in einer Studie „Potential Migration from Central and Eastern Europe into the EU-15 – An Update“ für die Europäische Kommission seine Forschungsergebnisse aktualisiert und die Auswirkungen unterschiedlicher Übergangsperioden für ...
18.02.2004
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Pressemitteilung
Der Primärenergieverbrauch in Deutschland war im Jahre 2003 mit rund 489 Mill. t SKE (Steinkohleeinheiten, entsprechen 14 334 Petajoule) etwa so hoch wie im Jahr zuvor. Dies war das Resultat gegenläufiger Einflüsse, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 7/2004: Während die schwache Konjunktur dämpfend auf den Verbrauch wirkte, führte insbesondere die kalte Witterung im ersten Quartal zu einer ...
11.02.2004
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Pressemitteilung
Ein sozial ausgeglichener Beitrag der heutigen Rentnergeneration zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung ist mittels einer Revision der Besteuerung von gesetzlichen Renten möglich und – wie vom Bundesverfassungsgericht gefordert – auch längst überfällig. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem jüngsten Wochenbericht 6/2004. Der zu versteuernde Anteil sollte aber nicht schrittweise ...
04.02.2004
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Pressemitteilung
Klaus F. Zimmermann bleibt Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Wie der Vorsitzende des Kuratoriums des DIW Berlin, Prof. Dr. Günter Stock, Schering AG, heute bekannt gab, unterzeichnete Klaus F. Zimmermann seinen Vertrag und verlängerte damit seine Amtszeit um weitere fünf Jahre. „Mit dieser Entscheidung kann die überaus positive Entwicklung des DIW Berlin der vergangenen ...
03.02.2004
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Pressemitteilung
Derzeit haben rund 1,5 % aller Privathaushalte in Deutschland einen jährlichen Vermögenszugang aufgrund von Erbschaften in Höhe von durchschnittlich 65.000 Euro. Knapp ein weiteres Prozent aller Haushalte erhält jährlich Schenkungen von durchschnittlich 30.000 Euro. Aus diesen Transfers errechnen sich insgesamt Einkommen von Privathaushalten in Höhe von jährlich etwa 50 Mrd. Euro; dies entspricht mehr ...
28.01.2004
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Pressemitteilung
In Deutschland findet sich in allen Altersgruppen (mit Ausnahme der Hochaltrigen) unter den Männern ein höherer Anteil an Kinderlosen als bei den Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des DIW Berlin. Vor allem in den jungen Altersgruppen sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen besonders prägnant. Männer schieben eine Elternschaft deutlich länger auf ...
27.01.2004
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Pressemitteilung
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) stellt eine neue Publikation vor, die Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt wird: DIW@school erscheint ab sofort zweimal jährlich als Online-Ausgabe, die von der Homepage des DIW Berlin heruntergeladen werden kann. Die Veröffentlichung umfasst praxisrelevantes, aktuelles Unterrichtsmaterial über die Wirtschaft und wirtschaftspolitische ...
27.01.2004
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Pressemitteilung
Aus ökonomischer Sicht ist eine Berufsarmee einer Wehrpflichtarmee vorzuziehen, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 4/2004. Sie ist volkswirtschaftlich kostengünstiger und ordnungspolitisch sinnvoller als eine Wehrpflichtarmee. Auch das Problem der Wehrgerechtigkeit – das aus ökonomischer Sicht ein Problem der Steuergerechtigkeit ist – würde sich in einer Berufsarmee nicht mehr stellen. Die ...
21.01.2004
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Pressemitteilung
Bevor eine bundesweite Privatisierung der Autobahnen in Betracht gezogen wird, sollten zunächst die bisherigen Modelle verbessert und geeignete Regulierungs- und Vertragsmechanismen für neue Konzessionsmodelle entwickelt werden. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Diskussionspapier des DIW Berlin.
16.01.2004
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Pressemitteilung
Dänemark ist seit einem Jahrzehnt eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Industrieländer in Europa. Bei vergleichsweise hohem Wirtschaftswachstum erreichte das Land in den letzten Jahren fast Vollbeschäftigung. Der aktuelle Wochenbericht 3/2004 betont, dass hierzu vor allem ein spezifischer „policy mix“, aber auch eine tendenziell antizyklische Finanzpolitik beigetragen haben.
14.01.2004
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Pressemitteilung
Die gesamtwirtschaftliche Produktion wird dieses Jahres konjunkturell nur um 0,8 % und unter Berücksichtigung des Arbeitstageeffektes um 1,4 % steigen. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinen „Wintergrundlinien der wirtschaftlichen Entwicklung 2004/2005“. Mit der hohen Bewertung des Euro werden die Importe im Vergleich zu den Vorjahren deutlich stärker zunehmen. Da die Binnenwirtschaft noch ...
06.01.2004
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Pressemitteilung
Nach der Wachstumsprognose des Instituts für Wirtschaftsforschung und Politikberatung in Kiew wird das Bruttoinlandsprodukt der Ukraine im Jahre 2004 real um etwa 6 % steigen, so der aktuelle Wochenbericht 51/2003 - 52/2003 ndes DIW Berlin. Von 2000 bis 2002 stieg das reale Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich 6,6 % pro Jahr, und im laufenden Jahr dürften fast 8 % erreicht werden. Im internationalen ...
17.12.2003
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Pressemitteilung
Das DIW Berlin hat für das Programm InnoRegio des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine Zwischenbilanz gezogen. Danach werden durch das Programm, das ein Volumen von 256 Millionen Euro hat, nach knapp drei Jahren 23 Kooperationsgemeinschaften (InnoRegios) gefördert. Diese führen derzeit (Stand Ende November 2003) 608 Vorhaben mit einem Gesamtbetrag von 136 Millionen Euro durch oder ...
10.12.2003
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Pressemitteilung
Die Industrie kommt nicht in Schwung. Der Produktionsverlauf im produzierenden Gewerbe (ohne Bau) war in diesem Jahr durch Schwäche gekennzeichnet. Aufgrund des hohen Niveaus zum Jahresanfang wird die jahresdurchschnittliche Zuwachsrate aber noch ein positives Vorzeichen haben. Sie wird sich auf etwa 0,4 % belaufen. Im verarbeitenden Gewerbe, also ohne die Energiewirtschaft, stagniert die Produktion. ...
10.12.2003
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Pressemitteilung
Um den Investitionsrückstand in den europäischen Infrastruktursektoren wie Verkehr, Energie und Wasser zu beheben, bedarf es einer besseren Rahmensetzung durch die EU und die Nationalstaaten, welche neben der Schaffung von Investitionsanreizen auch weitere Liberalisierungsmaßnahmen beinhalten muss. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 49/2003. Derartige Rahmenbedingungen ...
03.12.2003
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Pressemitteilung
Um ihre Wettbewerbsposition zu verbessern, bieten bereits 16% der Unternehmen im deutschen Maschinenbau Betreibermodelle an, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 49/2003. Industrieunternehmen reichern ihr bisheriges Angebot zunehmend mit produktbegleitenden Dienstleistungen an, um die Wertschöpfungstiefe zu vergrößern und neue Marktpotentiale zu erschließen. Die Entwicklung geht dabei „vom ...
03.12.2003