Deutschland ist zurzeit die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Doch die Vorstellung damit verbundener Größe ist falsch. Der deutsche Anteil an der Weltwirtschaft beträgt lediglich 4,3 %, in Kaufkraft gerechnet sogar nur 3,2 %, und er wird weiter sinken. Wirtschaftlich bedeutend sind heute allein die USA und China, Deutschland war einmal groß – vor mehr als 100 Jahren. Heute kann Deutschland nur ...
We study the implications of fiscal rules for macroeconomic stabilization when countries are hit by adverse exogenous shocks. Exploiting the unpredictability of natural disasters, we document that economies with a fiscal rule absorb these shocks better than those without: the responses of GDP and private demand are significantly higher. This difference is coupled with more expansionary fiscal policy ...
Bisherige Studien gehen davon aus, dass kognitive Fähigkeiten spätestens ab dem 30. Lebensjahr nachlassen. Einzigartige deutsche Längsschnittdaten zu Kompe¬tenzen zeigen ein anderes Bild: Kognitive Fähigkeiten nehmen im Durchschnitt bis in die Vierzigerjahre stark zu, bevor sie in den Bereichen Lesen und Schreiben leicht und beim Rechnen stärker abnehmen. Darüber hinaus gehen sie im höheren Alter nur ...
Liebe Leser*innen, liebe Kooperationspartner*innen, liebe Freund*innen des DIW Berlin, 2025 ist das Jahr, in dem wir 100 Jahre alt geworden sind. Deshalb haben wir uns dieses Jahr auch ein bisschen mit uns selbst beschäftigt und mit 100 Geschichten auf unsere Geschichte, unsere Erfolge, Mitarbeiter*innen und Themen zurückgeblickt. Die 100-Jahres-Webseite bietet einen Überblick über unsere verschiedenen ...
Deutsche Wirtschaft nach zwei Rezessionsjahren in diesem Jahr mit kleinem Wachstum von 0,2 Prozent – Dank fiskalpolitischer Impulse geht es 2026 und 2027 deutlich stärker aufwärts, um 1,3 und 1,6 Prozent – Weltwirtschaft trotz US-Zollpolitik robuster als erwartet Die deutsche Wirtschaft nimmt einen langen Anlauf bis zum Aufschwung: Nach zwei Jahren der Rezession und einer Stabilisierung in diesem ...
Die deutsche Wirtschaft hat sich im laufenden Jahr stabilisiert und blickt einem finanzpolitisch gestützten Aufschwung ab dem kommenden Jahr entgegen. Bereits seit dem Herbst liefert vor allem eine Ausweitung der öffentlichen Nachfrage wichtige konjunkturelle Impulse. Die Privatwirtschaft entwickelt sich dagegen bislang verhaltener. Globale handelspolitische Unsicherheiten, hohe Produktionskosten und ...