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DIW Wochenbericht 47 / 2005
Das von der großen Koalition beschlossene Reformpaket zur Erhöhung der Mehrwertsteuer und zur Senkung der Sozialbeiträge dürfte längerfristig zu Mehrbelastungen für die privaten Haushalte von insgesamt etwa 0,8 % der verfügbaren Einkommen führen. Die Mehrwertsteuererhöhung für sich genommen dürfte längerfristig einen Anstieg der Verbraucherpreise um 1,7 % zur Folge haben. Mikrosimulationsanalysen auf ...
2005| Stefan Bach
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DIW Wochenbericht 42 / 2005
Das Bauvolumen wird in diesem Jahr einen Wert von knapp 230 Mrd. Euro erreichen - ein Minus von annähernd 3% gegenüber 2004. Der Preisanstieg dürfte mit rund 1,5 % etwas stärker als in den Vorjahren ausfallen; das reale Bauvolumen wird somit um gut 4% schrumpfen. Während die Entwicklung in den ersten sechs Monaten dieses Jahres noch deutlich abwärts gerichtet war, ist im zweiten Halbjahr angesichts ...
2005| Bernd Bartholmai, Martin Gornig
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DIW Wochenbericht 36 / 2005
Gegenwärtig wird intensiv über das Steuerreformkonzept von Paul Kirchhof diskutiert. Analysen auf Grundlage von fortgeschriebenen Einzeldaten der Einkommensteuerstatistik zeigen, dass die Abschaffung der wesentlichen Steuervergünstigungen und Abzugsbeträge nicht ausreicht, die mit einer Senkung des Spitzensteuersatzes auf 25 % verbundenen Einnahmeausfälle auszugleichen. Zudem wird die Bedeutung der ...
2005| Stefan Bach
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DIW Wochenbericht 33 / 2005
Ein Vergleich der Umverteilungswirkungen der steuerlichen Familienförderung in Deutschland und Frankreich auf Basis von Mikrodaten zeigt, dass die Umverteilung in Deutschland eine größere Dimension hat als in Frankreich. Dies gilt sowohl für die Umverteilung zwischen Haushalten unterschiedlicher Größe als auch für die zwischen Haushalten unterschiedlichen Einkommens. Alleinstehende ohne Kinder werden ...
2005| Katharina Wrohlich, Fabien Dell, Alexandre Baclet
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DIW Wochenbericht 14 / 2005
Im familienpolitischen Kontext wird die Versorgung mit Plätzen in Kindertageseinrichtungen vielfach diskutiert. Mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz will die Bundesregierung die Betreuung für Kinder unter drei Jahren ausbauen. Dabei geht sie aufgrund von "Makroschätzungen" davon aus, dass rund 230 000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren fehlen. Das DIW Berlin hat auf der Basis von Mikrodaten, ...
2005| C. Katharina Spieß, Katharina Wrohlich
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DIW Wochenbericht 8 / 2005
Die sog. Minijob-Reform, die als Teil des Zweiten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ("Hartz II") am 1. April 2003 in Kraft trat, soll die Arbeitsanreize im Bereich geringer Erwerbseinkommen verbessern und damit die strukturelle Arbeitslosigkeit reduzieren. Dazu wurde die bisherige Beschränkung der wöchentlichen Arbeitszeit auf maximal 15Stunden aufgehoben und die Geringfügigkeitsgrenze ...
2005| Viktor Steiner, Katharina Wrohlich
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DIW Wochenbericht 3 / 2005
Mit dem Gesetz zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder will die Bundesregierung dazu beitragen, die Betreuung bis zum Jahre 2010 qualitativ und quantitativ an westeuropäische Standards heranzuführen. Allerdings ist das Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen vorrangig kommunale Aufgabe. Insofern hängt der Erfolg der geplanten Maßnahmen davon ab, ob die Anreize für die Gemeinden groß genug sind, um ...
2005| Dieter Vesper
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DIW Wochenbericht 36 / 2004
Nach wie vor hinterlässt die wirtschaftliche Stagnation Spuren in den öffentlichen Haushalten. Trotz erheblicher Konsolidierungsbemühungen auf der Ausgabenseite sind die Finanzierungsdefizite von Bund, Ländern und Gemeinden im vergangenen Jahr um 10 auf 70 Mrd. Euro (in Abgrenzung der Finanzstatistik) gestiegen. Nach den in diesem Jahr wirksam gewordenen Steuererleichterungen treten im nächsten Jahr ...
2004| Dieter Vesper
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DIW Wochenbericht 33 / 2004
Im Jahre 2003 ist die Einwohnerzahl in Deutschland erstmals nach 1998 wieder – wenn auch leicht – zurückgegangen. Ein anhaltender Sterbeüberschuss bei rückläufiger Zuwanderung war dafür ausschlaggebend. Dies betraf vor allem Ostdeutschland, während in Westdeutschland noch ein kleiner Zuwachs verzeichnet werden konnte. Die künftige Bevölkerungsentwicklung hängt im Wesentlichen vom Wanderungsgeschehen, ...
2004| Erika Schulz
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DIW Wochenbericht 26 / 2004
Im ostdeutschen Anpassungsprozess hat die Finanzpolitik eine herausragende Rolle gespielt. Nicht nur wurden riesige Beträge in den Ausbau und die Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur investiert. Auch mussten erhebliche Mittel aufgewendet werden, um die Folgen des Einbruchs bei Produktion und Beschäftigung sozialpolitisch abzufedern. All dies hat die Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden ...
2004| Dieter Vesper