„Wer profitiert zuerst, wenn die Wirtschaft wächst?“

Das DIW Berlin heute: Die Abteilung Makroökonomie und die Konjunkturforschung stellen sich vor

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Wer profitiert beim Wirtschaftswachstum? : Abteilung Makroökonomie am DIW Berlin

Der deutsche Staat wird in den kommenden Jahren viel investieren. Aber wofür sollte das Geld ausgegeben werden? Wer wird die Schulden zurückzahlen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Abteilung Makroökonomie am DIW Berlin. „Denn es ist doch wichtig, zu wissen: Wer profitiert zuerst, wenn die Wirtschaft wächst? Und manchmal ist es noch wichtiger, zu wissen: Wer verliert am meisten, wenn sie schrumpft?“, erklärt Alexander Kriwoluzky, Leiter der Abteilung Makroökonomie am DIW Berlin.

Konjunkturforschung am DIW Berlin

Zur Abteilung gehört auch die Konjunkturforschung, die seit einhundert Jahren einen zentralen Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit des DIW Berlin ausmacht. Die Abteilung hat maßgeblich zur methodischen Weiterentwicklung der Konjunkturanalyse beigetragen – und verbindet heute empirische Datenanalysen mit theoretisch fundierten Modellen, um wirtschaftliche Schocks und politische Maßnahmen präzise zu bewerten.

„Was mich persönlich an der Prognosearbeit besonders reizt, ist, in kürzester Zeit die gesamtwirtschaftlichen Effekte zu beurteilen und zu analysieren“, erklärt Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin der Konjunkturprognose am DIW Berlin.

Mit einem jungen, dynamischen Team werden aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen engmaschig beobachtet und interpretiert – etwa in Krisenzeiten wie der Energiepreiskrise oder bei plötzlichen handelspolitischen Maßnahmen wie US-Zollerhöhungen. In kürzester Zeit werden gesamtwirtschaftliche Effekte abgeschätzt und Prognosen erstellt, die Politik und Öffentlichkeit als fundierte Entscheidungsgrundlage dienen.

Forschung für die Gesellschaft von morgen

Die Abteilung Makroökonomie beschäftigt sich mit Fragen der Verteilung und versucht anhand verschiedener Modelle zu berechnen, welche Auswirkungen makroökonomische Politiken wie Geld- und Fiskalpolitik auf die unterschiedlichen Haushalte in der Eurozone, vor allem aber in Deutschland haben. Damit kann die Arbeit der Abteilung dazu beitragen, diese Maßnahmen so zu gestalten, dass ein Großteil der Haushalte davon profitiert. Darauf wird es vor allem in den nächsten Jahren ankommen, in denen unsere Gesellschaft vor den Herausforderungen der digitalen und ökologischen Transformation steht.

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