Finanzierung

Das DIW Berlin – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. ist ein unabhängiges, öffentlich gefördertes Forschungsinstitut, das ausschließlich gemeinnützigen Zwecken verpflichtet ist.

Das Institut erhält als Forschungsförderung öffentliche Zuwendungen vom Bund (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Bundesministerium für Bildung und Forschung) sowie von den Ländern. Die Landesmittel kommen vom Land Berlin (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung) und werden durch einen Zuschuss der übrigen Länder ergänzt. Diese Grundfinanzierung macht mehr als zwei Drittel des Institutshaushalts aus. Rechtliche Grundlage der Förderung ist Artikel 91b des Grundgesetzes, der in Fällen überregionaler Bedeutung die gemeinsame Förderung der Wissenschaft und Forschung durch Bund und Länder ermöglicht.

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Zusätzlich zur Grundfinanzierung erzielt das Institut Einnahmen aus Projektförderungen und Aufträgen Dritter sowie aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Im Jahr 2015 stammte rund ein Viertel der Einnahmen des DIW Berlin aus der Projektförderung sowie aus der Auftragsforschung. Bedeutendste Auftraggeber sind deutsche und europäische öffentliche Institutionen (14 Prozent). Weitere Fördermittel wurden von anderen Forschungseinrichtungen und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingeworben (sieben Prozent). Die Projektmittel von Stiftungen, Unternehmen und sonstigen Einrichtungen betrugen etwa vier Prozent des Institutshaushalts. Rund drei Prozent des Gesamthaushalts wurden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige betriebliche Erträge finanziert. Insgesamt hatte der Haushalt des DIW Berlin im Jahre 2015 ein Volumen von 27,9 Millionen Euro.


Das DIW Berlin ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und muss, wie alle Leibniz-Institute, zum Erhalt seiner Förderung durch Bund und Länder in regelmäßigen Abständen nachweisen, dass es in Wissenschaft, Projektforschung und Beratung überzeugende Arbeit leistet. Die Evaluationen werden vom Senat der Leibniz-Gemeinschaft vorgenommen; er stützt sich dabei jeweils auf das Urteil unabhängiger Gutachterinnen und Gutachter. Diese geben eine unabhängige Einschätzung dazu ab, wie sich die Einrichtung inhaltlich und strukturell in den zurückliegenden Jahren entwickelt hat und inwieweit die Planungen für die Zukunft überzeugen. Gutachterinnen und Gutachter bewerten insbesondere, ob in Wissenschaft und Forschung, Beratung und Dienstleistungen sowie in anderen spezifischen Aufgabenfeldern überzeugend gearbeitet wird und inwiefern die Leibniz-Einrichtung ein schlüssiges Gesamtkonzept besitzt, das die einzelnen Arbeiten zusammenführt und weiterentwickelt.

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 88 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 18.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 9.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,7 Milliarden Euro, die Drittmittel betragen etwa 369 Millionen Euro pro Jahr.


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Das DIW Berlin ist als gemeinnütziger eingetragener Verein steuerlich als besonders förderungswürdig anerkannt. 

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