Nachrichten der Forschungsgruppe Gender Economics

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  • Pressemitteilung

    Gender Pay Gap: Emotionale Stabilität geht bei Männern eher mit höheren Löhnen einher als bei Frauen

    Emotionale Stabilität hängt positiv mit Bruttostundenlohn zusammen, Verträglichkeit negativ – Zusammenhang ist bei Frauen schwächer als bei Männern – Stereotype und Rollenbilder könnten eine Rolle spielen Bestimmte Persönlichkeitsmerkmale gehen mit Unterschieden im Bruttostundenlohn einher. Hat jemand eine höhere emotionale Stabilität, erzielt er oder sie durchschnittlich höhere Löhne, während eine ...

    25.02.2026
  • Statement

    Besser Ehegattensplitting und Minijobs reformieren, als Recht auf Teilzeit streichen

    Der Wirtschaftsflügel der CDU hat vorgeschlagen, das Recht auf Teilzeitarbeit abzuschaffen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dies kommentiert Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics im DIW Berlin, wie folgt: 

    26.01.2026| Katharina Wrohlich
  • Pressemitteilung

    Frauenanteil in Spitzengremien großer Unternehmen: Aufwärtstrend gerät ins Stocken

    DIW Managerinnen-Barometer: Frauenanteile in Vorständen und Aufsichtsräten stagnieren 2025 vielerorts oder sinken sogar – Nur Finanzsektor bildet Ausnahme – Rückblick auf 20 Jahre Managerinnen-Barometer zeigt Fortschritte, steigende Frauenanteile sind aber kein Selbstläufer – Zusätzliche Studie belegt: Frauen in Führungspositionen können geschlechterstereotype Zuschreibungen abbauen Der Frauenanteil ...

    14.01.2026
  • Bericht

    Best Paper Award für Lavinia Kinne

    Auf dem 2025 European Winter Meeting der Econometric Society, das vom 7. bis 9. Dezember in Nicosia auf Zypern stattfand, wurden Lavina Kinne und Virginia Sondergeld mit dem Best Paper Prize ausgezeichnet. Das prämierte Projekt der beiden heißt: “Meet my family: women in leadership and gender stereotypes in the media”. Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg!  In der Studie untersuchen die ...

    08.12.2025| Lavinia Kinne
  • Bericht

    Kommission überreicht Abschlussbericht an Karin Prien

    Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern schließen: Das ist das Ziel der Entgelttransparenzrichtlinie der Europäischen Union. Die Kommission „Bürokratiearme Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie“ überreichte Karin Prien Vorschläge zur bürokratiearmen und wirksamen Umsetzung der Richtlinie. Die Kommission wird von Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsruppe Gender Economics am DIW Berlin, ...

    07.11.2025| Katharina Wrohlich
  • Personalie

    Katharina Wrohlich zur Vorsitzenden der Kommission „Bürokratiearme Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie“ ernannt

    Frauen verdienen in Deutschland immer noch etwa 16 Prozent weniger als Männer. Das Ziel der Bundesregierung ist, dass Frauen und Männer gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit erhalten. Dieses Ziel verfolgt auch die Entgelttransparenzrichtlinie der Europäischen Union (EU), die bis Juni 2026 in nationales Recht umzusetzen ist. Die Bundesgleichstellungsministerin Karin Prien hat in diesem ...

    17.07.2025
  • Pressemitteilung

    Gender Pay Gap steigt mit dem Alter – besonders bei Akademiker*innen

    DIW Berlin veröffentlicht anlässlich von Internationalem Frauentag und Equal Pay Day zwei Studien – Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern je nach Alter und Bildungsabschluss sehr unterschiedlich – Geschlechtsspezifische Kompetenzunterschiede erklären Gender Pay Gap kaum – Politik sollte Anreize für gleichere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit setzen Der Gender Pay Gap, also die anhand der ...

    05.03.2025
  • Statement

    Gender Pay Gap schrumpft – doch Teilzeit und Sorgearbeit bleiben zentrale Faktoren

    Der Gender Pay Gap, also der Unterschied in den Bruttostundenlöhnen von Frauen und Männern, ist 2024 von 18 auf 16 Prozent gesunken, wie das Statistische Bundesamt heute bekannt gegeben hat. Dazu eine Einschätzung von Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

    13.02.2025| Katharina Wrohlich
  • Personalie

    Virginia Sondergeld hat ihre Dissertation erfolgreich verteidigt.

    Virginia Sondergeld, ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Staat und der Forschungsgruppe Gender Economics, hat am 31. Januar 2025 ihre Dissertation mit dem Titel „Frauen im Management: Essays zu Gender und Arbeitsökonomie” erfolgreich verteidigt. Die wissenschaftlichen Gutachter waren Peter Haan und Katharina Wrohlich. Herzlichen Glückwunsch!

    03.02.2025
  • Pressemitteilung

    Frauenanteil in Spitzengremien großer Unternehmen: Weiterer Schritt nach vorn, aber Weg zur Geschlechterparität bleibt weit

    DIW Managerinnen-Barometer: Erneut mehr Vorständinnen und Aufsichtsrätinnen in meisten der untersuchten Unternehmensgruppen, aber nach wie vor deutlich Luft nach oben – Geschlechterstereotype sind ein Hindernis für mehr Frauen in Führungspositionen – Zusätzliche Studie zeigt, dass Medien in Artikeln über Managerinnen zu geschlechterstereotypen Darstellungen greifen Der Frauenanteil in den obersten ...

    15.01.2025
  • Pressemitteilung

    Unternehmerinnen haben Einfluss auf den Gender Pay Gap

    Erstmalige Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Geschlecht der Unternehmer*innen und dem Gender Pay Gap – Finnische Daten zeigen: Lohnlücke in Unternehmen im Eigentum von Frauen um mehr als zwei Prozentpunkte niedriger als in Unternehmen von Männern – In vielen Dienstleistungsbranchen ist der Gender Pay Gap nahe Null, wenn Unternehmen im Eigentum von Frauen In Unternehmen im Eigentum von Frauen ...

    02.10.2024
  • Publikation

    Neue Studie mit DIW-Beteiligung zu Elternzeiten während Corona-Pandemie erschienen

    Frauen, die im Pandemiejahr 2020 zum ersten Mal Mutter wurden, kehrten nach der Geburt ihres Kindes später in den Arbeitsmarkt zurück als Frauen, deren Kinder zwei Jahre zuvor geboren wurden. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie hervor, die beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erschienen ist. Eine der Studienautorinnen ist Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe ...

    09.09.2024| Katharina Wrohlich
  • Pressemitteilung

    Erwerbs- und Sorgearbeit bei Eltern: Wunsch und Wirklichkeit teils weit auseinander

    Studie von DIW Berlin und BiB vergleicht Einstellungen zu Erwerbskonstellationen bei Eltern mit Realität – Viele Erwachsene sehen egalitärere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit als ideal an, ungleiche Aufteilung jedoch finanziell meist attraktiver – Änderungen im Steuersystem und bei Minijobs sowie mehr Kita-Angebote nötig Mütter und Väter teilen sich die Erwerbs- und Sorgearbeit in Deutschland ...

    17.07.2024
  • Pressemitteilung

    Kurzarbeit in Corona-Pandemie hat geschlechtsspezifische Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt nicht verstärkt

    Frauen in Corona-Zeit häufiger in Kurzarbeit als in früheren Krisen – Ungleichheiten auf Arbeitsmarkt dennoch nicht größer geworden – Sowohl kurzarbeitende Frauen als auch Männer ein Jahr später nicht häufiger arbeitslos, allerdings mit etwas geringerem Lohnplus – Kurzarbeit effektives Instrument zur Beschäftigungssicherung Um den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu begegnen, war in Deutschland ...

    04.03.2024
  • Pressemitteilung

    Gender Care Gap in Deutschland hoch, aber kein anhaltender Anstieg durch Corona-Pandemie

    Studie untersucht Aufteilung von Sorgearbeit bei Paaren während und rund um Corona-Pandemie – Retraditionalisierung nicht eingetreten, Gender Care Cap inzwischen wieder auf Vorpandemieniveau – Lücke in Deutschland im internationalen Vergleich aber nach wie vor sehr hoch – Mehr Partnermonate beim Elterngeld könnten entgegenwirken Der Gender Care Gap, also der geschlechtsspezifische Unterschied in der ...

    04.03.2024
  • Pressemitteilung

    Mehr Vorständinnen in großen Unternehmen – meist bleiben sie aber allein unter Männern

    DIW Managerinnen-Barometer: Frauenanteil in Vorständen wieder etwas stärker gestiegen – Große Mehrheit der 200 umsatzstärksten Unternehmen beruft aber höchstens eine Vorständin – Zusätzliche Studie zeigt, dass Gender Pay Gap in einem Betrieb unter allen Beschäftigten sinkt, wenn dort mehr Frauen in Führungspositionen kommen – Mehr Engagement der Unternehmen gefragt, Aufsichtsrat spielt Schlüsselrolle Der ...

    17.01.2024
  • Pressemitteilung

    Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei Lohn und Sorgearbeit steigen bis zur Lebensmitte stark an

    Gender Care Gap und Gender Pay Gap nach wie vor groß – Lücken entstehen vor allem in Phase der Familiengründung – Deutliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland – Ausweitung der Partnermonate beim Elterngeld sowie Reform von Ehegattensplitting und Minijobs können für mehr Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt sorgen Frauen erhalten in Deutschland noch immer einen im Durchschnitt um 18 Prozent ...

    01.03.2023
  • Pressemitteilung

    Erneut mehr Vorständinnen in großen Unternehmen, Dynamik lässt aber nach

    DIW Managerinnen-Barometer: Mindestbeteiligung für Vorstände wirkt, Weg zur Geschlechterparität bleibt aber weit – Neben mehr Frauen in Führungspositionen ist auch inklusive Arbeitskultur gefragt – Textanalyse von Konzernabschlüssen zeigt, dass Unternehmen gesetzliche Berichtspflichten unterschiedlich umsetzen, Transparenz insgesamt aber steigt Der Frauenanteil in den Vorständen und Aufsichtsräten ...

    18.01.2023
  • Pressemitteilung

    Mädchen und Jungen bekommen in Deutschland gleich viel Taschengeld

    Ausnahmsweise kein Gender Gap: Eltern machen beim Taschengeld keinen Unterschied zwischen Töchtern und Söhnen – Das gilt für alle Altersgruppen, für West- und Ostdeutschland und auch für separate Analysen nach dem Einkommen der Eltern Regelmäßig belegen Studien mit Blick auf finanzielle Aspekte Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Bekannt sind beispielsweise ...

    11.05.2022
  • Pressemitteilung

    Abschaffung der Steuerklasse V kann Reform des Ehegattensplittings nicht ersetzen

    DIW-Studie beleuchtet Ampel-Pläne zur Abschaffung der Lohnsteuerklassenkombination III und V für Ehepaare – Alternatives Faktorverfahren der Steuerklasse IV, das den Splittingvorteil des Paares berücksichtigt, sollte vereinfacht und ergänzt werden – Positive Effekte auf Erwerbstätigkeit von Frauen wären wohl begrenzt – Zusätzlich zu Reform der Lohnsteuerklassen ...

    10.03.2022
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