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Der Erneuerbare-Energien-Pool - Antworten auf dreizehn Kritikpunkte

Bericht vom 15. Juni 2023

Die Umstellung der Stromerzeugung auf Erneuerbare Energien wie Wind und Solar ist der wichtigste Baustein für eine klimaneutralen Wirtschaft und die Unabhängigkeit Deutschlands von Energieimporten. Die Energiekrise im Zuge des Kriegs in der Ukraine zeigt, dass eine Beschleunigung der Energiewende dringend notwendig ist. „Contracts for Differences“ (CfDs) können dabei ein effektives Mittel sein, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu fördern. Durch eine Bündelung (englisch „Pooling“) dieser Verträge in einem „Erneuerbare-Energien-Pool“ (EE-Pool) können die attraktiven Konditionen an Endkund*innen weitergereicht werden. Die Kund*innen profitieren dann nicht nur von den geringen Stromgestehungskosten von Wind und Solar, sondern auch von der Planbarkeit bezüglich der Strompreise und Liefermengen.

Im Folgenden wollen wir auf einige Fragen eingehen, die bezüglich des Designs eines solchen Pools in der öffentlichen Debatte noch zu klären sind.

Jörn C. Richstein
Jörn C. Richstein

Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Themenleitung Strommärkte in der Abteilung Klimapolitik

Mats Kröger
Mats Kröger

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Klimapolitik

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