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  • Blog Marcel Fratzscher

    Entlastet werden mal wieder vor allem die Reichen

    Gut gemeint und schlecht gezielt: 23,6 Milliarden Euro gibt die Bundesregierung für die finanzielle Unterstützung der Bürger aus. Nur kommt die Hilfe bei den Falschen an. Dieser Text erschien am 9. Mai 2022 bei Zeit Online in der Reihe Fratzschers Verteilungsfragen. Neun-Euro-Ticket für Bus und Bahn, Energiepauschale und einiges mehr: Die Bundesregierung hat ein weiteres Entlastungspaket ...

    09.05.2022| Marcel Fratzscher
  • Statement

    Eine Leitzinserhöhung ist für die USA richtig, für den Euroraum aber zum jetzigen Zeitpunkt ein Fehler

    Als Reaktion auf die hohe Inflation hat die US-Notenbank Fed die Leitzinsen erhöht. Diesen Schritt und ob das auch für die Europäische Zentralbank (EZB) der richtige Weg wäre, kommentiert Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt:

    05.05.2022| Marcel Fratzscher
  • Pressemitteilung

    Geflüchtete in Deutschland fühlten sich in der Corona-Pandemie stärker diskriminiert als zuvor

    Wahrgenommene Benachteiligung hat besonders bei der Arbeitssuche und in Bildungseinrichtungen zugenommen – Integrationsmaßnahmen, die durch Pandemie unterbrochen oder eingestellt wurden, sollten schnellstmöglich wieder aufgenommen werden Geflüchtete, die in den Jahren 2013 bis 2016 nach Deutschland gekommen sind, fühlten sich im ersten Jahr der Corona-Pandemie diskriminierter ...

    04.05.2022
  • Blog Marcel Fratzscher

    Die Hysterie der Ukraine-Debatte hilft Putin

    Dieser Beitrag erschien bei Zeit Online. Die Debatte über die Rolle von Deutschland und dem Westen im Ukraine-Krieg wird zu unsachlich geführt. Am Ende spaltet diese Auseinandersetzung die Gesellschaft. Sowohl ein offener Brief von 28 Intellektuellen, Künstlerinnen und Künstlern sowie ein Beitrag des Philosophen Jürgen Habermas plädieren für einen moderaten Kurs der Bundesregierung im Ukraine-Krieg ...

    04.05.2022| Marcel Fratzscher
  • Pressemitteilung

    DIW Konjunkturbarometer April: Krieg, Inflation und chinesische Lockdowns belasten deutsche Wirtschaft

    Die Lage der deutschen Wirtschaft hat sich nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine eingetrübt. Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist im April auf nur noch 86 Punkte eingebrochen. Damit liegt es deutlich unter seinem neutralen Wert von 100 Punkten. Zu den direkten Auswirkungen des Krieges in Form hoher Energiepreise und des Wegfalls von ...

    27.04.2022
  • Statement

    Gas-Lieferstopp auch für Deutschland nun wahrscheinlicher

    Russland hat angekündigt, ab heute kein Gas mehr nach Polen und Bulgarien zu liefern. Dazu eine Einschätzung von Claudia Kemfert, Energieökonomin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

    27.04.2022| Claudia Kemfert
  • Pressemitteilung

    Hohe Energiepreise: Arme Haushalte trotz Entlastungspaketen am stärksten belastet

    Studie untersucht, wie private Haushalte in Deutschland durch steigende Energiepreise belastet und durch Hilfen der Bundesregierung entlastet werden – Einkommensschwache Haushalte und Härtefälle sollten gezielter unterstützt werden Haushalte mit geringen Einkommen sind von den aktuell hohen Energiepreisen deutlich stärker betroffen als Haushalte mit hohen Einkommen – ...

    26.04.2022
  • Medienbeitrag

    Die Sehnsucht nach der frühen Rente

    Soll das Renteneintrittsalter flexibilisiert werden? Die Zweifel überwiegen Eine Anhebung des Renteneintrittsalters haben im Wahlkampf alle Parteien ausgeschlossen. Stattdessen will die Koalition den freundlich klingenden „flexiblen Renteneintritt nach skandinavischem Vorbild“ prüfen. Neben der gewonnenen Freiheit helfe die Flexibilisierung – so der politische Wunsch –, ...

    25.04.2022| Johannes Geyer, Peter Haan
  • Publikation

    Realwirtschaftliche Aspekte der KMU-Finanzierung im Zuge der Coronakrise - Neues Vierteljahrsheft 3/2021 erschienen

    In der vorangegangenen Ausgabe der DIW-Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung standen vornehmlich direkt von der Coronakrise betroffene Finanzmarktakteure im Fokus. Der vorliegende Band erweitert die Perspektive um Analysen zur realwirtschaftlichen Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Zeiten exogener Schocks sowie um weitere ökonomische Herausforderungen im Nachgang der ...

    21.04.2022| Dorothea Schäfer
  • DIW aktuell

    Stromversorgung auch ohne russische Energielieferungen und trotz Atomausstiegs sicher – Kohleausstieg 2030 bleibt machbar

    Mit einem Kohle-Embargo erhöht die Europäische Union den Druck auf Russland. Nach einer Übergangsfrist soll im August keine russische Kohle mehr importiert werden. Jüngere Studien zeigen, dass Deutschland die Einfuhren aus Russland bis zum Sommer durch Importe aus anderen Ländern ersetzen kann. Da aber auch ein Aus für die russischen Erdgaslieferungen droht, mü...

    20.04.2022
  • Blog Marcel Fratzscher

    Die unbegründete Angst vor der Lohn-Preis-Spirale

    Ordentliche Lohnerhöhungen sind in der derzeitigen Krise nicht nur möglich. Sie sind sogar nötig, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Seit einigen Wochen wird immer wieder vor der sogenannten Lohn-Preis-Spirale gewarnt. Beschäftigte und Gewerkschaften könnten demnach die hohe Inflation "missbrauchen" und auf exorbitante Lohnsteigerungen drängen, die wiederum die Inflation ...

    19.04.2022| Marcel Fratzscher
  • Blog Marcel Fratzscher

    Die Gas-Debatte ist scheinheilig

    Dieser Beitrag erschien im Tagesspiegel. Das Zögern und Zaudern der Politik sei verständlich, da die Akzeptanz von Einschränkungen sehr begrenzt ist. Soll Europa ein sofortiges und vollumfängliches Energie-Embargo gegen Russland verhängen? Dies ist seit Wochen mit die strittigste Frage im Umgang mit Russlands Krieg und seinen Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine. Diese Debatte ist jedoch von ...

    19.04.2022| Marcel Fratzscher
  • Blog Marcel Fratzscher

    Wohlstand ist viel mehr als Vermögen und geringe Inflation

    Friedrich Merz hat eine wichtige Debatte über Wohlstand angestoßen. Je nach Definition ist Deutschland aber eher einem Tiefpunkt als einem Höhepunkt nahe. Dieser Beitrag erschien am 15. April 2022 bei Zeit Online in der Reihe Fratzschers Verteilungsfragen. Mit einem Satz hat der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz sehr starke, aber unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. "Wir haben wahrscheinlich ...

    15.04.2022| Marcel Fratzscher
  • Statement

    Die EZB zeigt sich flexibel

    Die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) kommentiert Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt:

    14.04.2022| Marcel Fratzscher
  • Pressemitteilung

    Kaufprämie für Elektroautos verändert deutschen Automobilmarkt

    Nachfrage nach Elektro-Pkw seit Erhöhungen der Kaufprämie im November 2019 und Juni 2020 deutlich gestiegen – Zahl der neuzugelassenen Verbrenner-Pkw sinkt hingegen – Kaufprämie wirkt, aber weitergehende Maßnahmen nötig, um klimapolitische Ziele im Verkehrssektor zu erreichen Noch immer werden in Deutschland Monat für Monat um ein Vielfaches mehr Pkw mit ...

    13.04.2022
  • Interview

    "Die Lage von ärmeren Haushalten ist inzwischen sehr kritisch"

    Das Interview erschien bei Zeit Online.   ZEIT ONLINE: Wie beunruhigend finden Sie den drastischen Anstieg der Inflation? Kerstin Bernoth: Sehr beunruhigend. Eine Situation, wie wir sie gerade erleben, gab es so noch nie. In den Siebzigerjahren hatten wir zwar ähnliche Inflationswerte, aber die Wirtschaft ist heute globaler aufgestellt, Lieferketten sind verzweigter. Und seit zwei Jahren haben wir ...

    13.04.2022| Kerstin Bernoth
  • Pressemitteilung

    Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2022: Von der Pandemie zur Energiekrise – Wirtschaft und Politik im Dauerstress

    Pressemitteilung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München in Kooperation mit der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF), Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW Kiel), ...

    13.04.2022
  • Interview

    „Millionäre sind gewissenhafter“

    Geld bringt Einfluss, also sollte die Gesellschaft verstehen, wie die Reichen denken – sagt Johannes König, der sie erforscht hat. Er kennt auch den Unterschied zum Normalverdiener. Das Interview mit DIW-Ökonom Johannes König erschien am 10. April 2022 im Tagesspiegel. Tagesspiegel: Herr König, wie ticken Millionär:innen im Vergleich zu anderen Menschen? Sie sind deutlich risikotoleranter und weniger ...

    10.04.2022| Johannes König
  • Bericht

    SOEP-Core-Daten 1984-2020 (v37) erhältlich

    Alle registrierten DatennutzerInnen können die aktuellen Daten sofort über unser Online-Bestellformular bestellen.Auf Deutsch: http://www.diw.de/SOEPbestellungIn English: http://www.diw.de/SOEPorder 2020 wurden im Rahmen der IAB-SOEP Migrationsstichprobe und der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten drei neue Stichproben gezogen: Eine aktuelle Geflüchteten-Stichprobe (Sample ...

    08.04.2022| SOEP Community Management
  • DIW aktuell

    Energieversorgung in Deutschland auch ohne Erdgas aus Russland gesichert

    Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die Abhängigkeit Deutschlands von Energielieferungen aus Russland erfordern ein Umdenken: Während die Debatte über ein sofortiges Energie-Embargo hochkocht, könnte auch Russland jederzeit seine Lieferungen einstellen. Deutschland bezog bisher rund 55 Prozent seines Erdgases aus Russland. Das DIW Berlin hat Szenarien entwickelt,...

    08.04.2022
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