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Blog Marcel Fratzscher
Die Regierung kürzt immer stärker die Leistungen für Geflüchtete. Doch es ist ein Irrglaube, dass sich so Geld sparen lässt. Im Gegenteil: Es wird sogar teurer. Das Narrativ der Populisten, das auch zunehmend Politiker demokratischer Parteien befeuern, ist simpel: Geflüchtete erhielten zu großzügig Sozialleistungen vom deutschen Staat, was vielen Deutschen erheblich schade. So behauptete CDU-Chef Friedrich ...
25.03.2024| Marcel Fratzscher
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Pressemitteilung
Drei Studien auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten – Durch Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes dürfte sich Wartezeit auf reguläre Gesundheitsversorgung für Geflüchtete auf zwei Jahre verdoppeln – Inanspruchnahme von Hilfen zur Integration bei Geflüchteten ungleich verteilt – Zentrale Mittelmeerroute weltweit der tödlichste Fluchtweg
Ende Februar wurde das Asylbewerberleistungsgesetz ...
20.03.2024
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Blog Marcel Fratzscher
Wachstum ist mit dem Klimawandel nicht vereinbar, der Kapitalismus ist am Ende. Was viele glauben, stimmt nicht. Für Freiheit und Wohlstand braucht es mehr davon. In manchen Teilen westlicher Demokratien hat sich die Überzeugung durchgesetzt, der Kapitalismus sei ungeeignet, einen nachhaltigen Umgang mit unserem Planeten und breiten Wohlstand zu gewährleisten. Diese Überzeugung zeugt nicht nur von ...
18.03.2024| Marcel Fratzscher
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Nachrichten [Graduate Center]
Dennis Gaus, who works at the Energy, Transportation, Environment department, has successfully defended his dissertation at Technische Universität Dresden.
The dissertation with the title "Highway Infrastructure and its Maintenance: Economic Effects on Regions and Firms in Germany" was supervised by Prof. Dr. Georg Hirte and Prof. Dr. Christian Leßmann.
We congratulate Dennis on his success ...
13.03.2024
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Pressemitteilung
Euro kann sich seit 1999 als internationale Währung behaupten – EZB hat das Ziel der Preisstabilität weitestgehend erreicht – Um Herausforderungen wie Klimakrise, hohe Schuldenstände, digitale Währung und Ungleichheit im Euroraum zu bewältigen, ist EZB auf Mitarbeit der nationalen Regierungen und EU-Kommission angewiesen – EZB darf Mandatsgrenzen nicht überschreiten, um Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit ...
13.03.2024
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Statement
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat heute das europaweit erste Gebotsverfahren für sogenannte Klimaschutzverträge eröffnet. Die Verträge sollen Anreize setzen, in klimafreundliche Industrien zu investieren. Dazu eine Stellungnahme von Karsten Neuhoff, Leiter der Abteilung Klimapolitik im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):
12.03.2024| Karsten Neuhoff
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Blog Marcel Fratzscher
Altersarmut in Deutschland ist weiblich – und wird sogar noch zunehmen. Die Rentenpläne aber ignorieren das Problem. Dabei gibt es genügend Möglichkeiten, das zu ändern. Die jüngste Rentenreform der Bundesregierung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Sie kann aber den Anstieg der Altersarmut insbesondere von Frauen nicht stoppen. Vier wichtige Prioritäten fehlen in der Rentenpolitik, die adressiert ...
11.03.2024| Marcel Fratzscher
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Blog Marcel Fratzscher
Die Bundesregierung strebt an, künftige Generationen finanziell durch die Einführung eines sogenannten Generationenkapitals zu entlasten. Dieses wird jedoch genau das Gegenteil bewirken – es wird künftige Generation stärker belasten und letztlich der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit schaden. Die FDP hat sich in der Ampel-Koalition durchgesetzt und ein Generationenkapital in die jüngste Rentenreform ...
09.03.2024| Marcel Fratzscher
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Statement
Zu den Ergebnissen der jüngsten Sitzung des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) äußert sich Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt:
08.03.2024| Marcel Fratzscher
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Statement
Nach einem mehrjährigen und intensiven Gesetzgebungsprozess auf EU-Ebene tritt heute der Digital Market Act in Kraft, der den großen Tech-Unternehmen Verpflichtungen auferlegt, um den Missbrauch ihrer Marktmacht zu verhindern. Wettbewerbsexperte Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte im DIW Berlin, kommentiert das Gesetz wie folgt:
07.03.2024| Tomaso Duso
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Pressemitteilung
Deutsche Wirtschaft stagniert im laufenden Jahr – 2025 dürfte Wirtschaftsleistung um 1,2 Prozent steigen – Privater Konsum sorgt zunehmend für Aufschwung – Schwache Investitionstätigkeit wirkt sich zunächst bremsend aus – Weltwirtschaft überwindet globale Industrieschwäche, was auch Nachfrage nach deutschen Exporten stärken dürfte
Die deutsche Wirtschaft kommt nicht so schnell in Fahrt wie erwartet. ...
07.03.2024
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Nachrichten [Graduate Center]
The Graduate Center of the German Institute for Economic Research (DIW Berlin) and the Faculty of Economic Sciences of the University of Warsaw (FES UW) are organizing a German-Polish Summer School for Ph.D. students in economics in Warsaw September 9-14, 2024. The distinguished, internationally renowned lecturers will be Prof. Jeffrey Wooldridge (Michigan State University) and Prof. Monica Costa-Dias ...
06.03.2024| Kerstin Bernoth
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Nachrichten [Graduate Center]
Robin Sogalla, Ph.D. Student of the Firms and Markets Department, received the Best Paper Award 2024 at the conference of the Austrian Institute of Economic Research in Vienna for his paper "Unilateral Climate Policy and Heterogeneous Firms". Congratulations!
06.03.2024| Robin Sogalla
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Medienbeitrag
Die Ampelkoalition hat am Dienstag ihr lang erwartetes Rentenpaket II vorgestellt. Aus der Fachwelt kommt Kritik. Das Rentenpaket II ist kein großer Wurf. Es gibt keine echten Antworten, wie das Rentensystem in den kommenden Jahren stabilisiert werden kann. Es erhöht die Ausgaben, aber das „Generationenkapital“ mit einem kleinen zweistelligen Milliardenbetrag pro Jahr wird nicht ausreichen, um diese ...
06.03.2024| Peter Haan
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Blog Marcel Fratzscher
Unzählige Menschen verzichten trotz Anspruch auf Sozialhilfe – aus Angst vor Stigmatisierung. Der Staat spart dadurch zwar Milliarden, doch der Schaden ist groß. Die Behauptung, die Sozialausgaben in Deutschland seien zu großzügig und der Staat müsse Leistungen beschneiden, setzt sich zunehmend im öffentlichen Diskurs durch. Was dabei aber oft vergessen wird: Viele Menschen machen ihre Ansprüche auf ...
05.03.2024| Marcel Fratzscher
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Pressemitteilung
Frauen in Corona-Zeit häufiger in Kurzarbeit als in früheren Krisen – Ungleichheiten auf Arbeitsmarkt dennoch nicht größer geworden – Sowohl kurzarbeitende Frauen als auch Männer ein Jahr später nicht häufiger arbeitslos, allerdings mit etwas geringerem Lohnplus – Kurzarbeit effektives Instrument zur Beschäftigungssicherung
Um den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu begegnen, war in Deutschland ...
04.03.2024
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Pressemitteilung
Studie untersucht Aufteilung von Sorgearbeit bei Paaren während und rund um Corona-Pandemie – Retraditionalisierung nicht eingetreten, Gender Care Cap inzwischen wieder auf Vorpandemieniveau – Lücke in Deutschland im internationalen Vergleich aber nach wie vor sehr hoch – Mehr Partnermonate beim Elterngeld könnten entgegenwirken
Der Gender Care Gap, also der geschlechtsspezifische Unterschied in der ...
04.03.2024
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Blog Marcel Fratzscher
Eine Zentralbank muss zwar unabhängig von den Forderungen der Finanzmärkte agieren, aber sie sollte offen genug sein, den Signalen aus der Wirtschaft Gehör zu schenken, meint Marcel Fratzscher. Das bedeutet: Die EZB sollte zügig die Zinsen senken. Die Wirtschaft hat sich erheblich abgeschwächt, und das Risiko ist groß, dass Deutschland auch in diesem Jahr eine weitere Rezession erlebt. Die größte wirtschaftspolitische ...
01.03.2024| Marcel Fratzscher
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Medienbeitrag
Tomaso Duso, Wettbewerbsspezialist des DIW, erklärt, warum der Bund sich nicht als Unternehmer gerieren sollte Ein Interview von Nina Luttmer. Sollte der Staat an Unternehmen beteiligt sein, oder sich vollkommen aus dem Wirtschaftsleben heraushalten? Sollte er bedeutsame Firmen in Krisensituationenretten, oder nicht? Diese Diskussion flammt immer wieder auf, zuletzt besonders stark während der Corona-Pandemie ...
28.02.2024| Tomaso Duso
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Pressemitteilung
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sinkt im Februar deutlich: Mit nun 83,2 Punkten – nach 91,2 Punkten im Januar – liegt der Barometerwert wieder sehr deutlich unter der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2023 um 0,3 Prozent geschrumpft ...
28.02.2024