Dossier Grundeinkommen

Grundeinkommen: Bedingungslos?

Bei Debatten über die Zukunft des Sozialstaates spielt seit einigen Jahren vor allem die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens eine zunehmende Rolle. Danach würde jede Bürgerin und jeder Bürger – vom Empfänger von Grundsicherungsleistungen bis hin zu Spitzenverdienenden – regelmäßig einen festen Betrag erhalten, der durch Steuern zu finanzieren wäre und der durch andere Einkommensarten aufgestockt werden könnte.

Pressemitteilung

Wer kann der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens am meisten etwas abgewinnen? Studie zeichnet Profil der ...

Repräsentative Umfragen zeigen: 45 bis 52 Prozent in Deutschland befürworten ein bedingungsloses Grundeinkommen –­­ Zustimmung eher bei jungen und besser gebildeten Menschen, Menschen mit niedrigen Einkommen und politisch links orientierten Personen – Nicht nur die persönliche Situation, auch grundsätzliche Gerechtigkeitseinstellungen spielen eine Rolle

DIW Wochenbericht 15 / 2019

Zustimmung für bedingungsloses Grundeinkommen eher bei jungen, bei besser gebildeten Menschen sowie in unteren Einkommensschichten

Repräsentative Befragungsergebnisse zeigen in Deutschland seit 2016/17 eine stabile Zustimmungsrate zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, zwischen 45 und 52 Prozent; im europäischen Vergleich sind diese Zustimmungsraten eher gering. Gerade junge, höher gebildete und von Armut bedrohte Menschen unterstützen in Deutschland die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens. Aber nicht

2019| Jule Adriaans, Stefan Liebig, Jürgen Schupp
Medienbeitrag

"Der Job ist nicht toll bezahlt, aber auch nicht prekär" - Interview mit Jürgen Schupp

"Der Job ist nicht toll bezahlt, aber auch nicht prekär" - Interview mit Jürgen Schupp Dieses Interview mit Jürgen Schupp ist am 4. Juli 2019 bei ZEIT ONLINE  erschienen. Die Fragen stellte Maria Mast. Das solidarische Grundeinkommen will Langzeitarbeitslosen, die zwischen zwölf und 36 Monaten ohne Beschäftigung sind, wieder eine Stelle vermitteln. Das ist die Idee

09.07.2019| Jürgen Schupp
DIW aktuell 8 / 2018

Solidarisches Grundeinkommen: alternatives Instrument für mehr Teilhabe

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat sich für die Einführung eines solidarischen Grundeinkommens ausgesprochen. Ein solches, durch öffentliche Mittel finanziertes Grundeinkommen soll an die Aufnahme einer „gesellschaftlich relevanten“ Erwerbstätigkeit geknüpft werden. Ziel der Initiative ist, künftig „Teilhabe“ statt „Ausschluss“ zu finanzieren, und den Zusammenhalt in Zeiten von

2018| Stefan Bach, Jürgen Schupp
Weitere Aufsätze

Irrweg des bedingungslosen Grundeinkommens

In letzter Zeit wird wieder verstärkt das bedingungslose Grundeinkommen als Instrument für mehr Verteilungsgerechtigkeit diskutiert. Befürworter halten es für egalitär, liberal, individualistisch und wirtschaftlich sinnvoll. Alle vier Aspekte lassen sich jedoch widerlegen. Auch höhere Löhne bei Geringverdienern und eine Erleichterung des Strukturwandels zu einer stärker digital bestimmten Welt

In: Wirtschaftsdienst 97 (2017), 7, S. 521-523 | Marcel Fratzscher
DIW Glossar

Grundeinkommen

Als Grundeinkommen wird ein existenzsicherndes Einkommen bezeichnet, auf das entweder alle oder nur bestimmte Gruppen in der Bevölkerung ein Anrecht haben, wenn das Einkommen nicht ausreicht. Ein steuerfinanziertes bedingungsloses Grundeinkommen wäre unabhängig von der wirtschaftlichen Lage einer Person und nicht an die Ausübung einer Tätigkeit gekoppelt.

DIW Wochenbericht 48 / 2018

Hartz IV: Grundlegend neue Wege beim "Fordern"? Kommentar

2018| Jürgen Schupp
DIW Wochenbericht 22 / 2016

Bedingungsloses Grundeinkommen: Zeit für Experimente: Kommentar

2016| Jürgen Schupp
DIW Wochenbericht 23 / 2016

Bedingungsloses Grundeinkommen: unmögliches Schlaraffenland: Kommentar

2016| Karl Brenke