Falk Kienas (Copyright)  Regler Heizung Heizungsthermostat
Bericht, 14.11.2018

von Wolf-Peter Schill, Alexander Zerrahn, Nils May und Karsten Neuhoff Im Kontext der Energiewende stellt sich die Frage, ob elektrische Speicherheizungen einen Beitrag zur verstärkten Nutzung der fluktuierenden Wind- und Solarenergie und zur Emissionsminderung im Raumwärmebereich ... mehr

Katharina Wittfeld (Copyright)  Hochspannung Freileitungsmast Mast
Interview, 14.11.2018

Herr Schill, Sie haben die möglichen Effekte einer Flexibilisierung der bestehenden Nachtspeicherheizungen im deutschen Stromsystem untersucht. Was genau ist in diesem Zusammenhang unter dem Begriff "Flexibilisierung" zu verstehen? Damit meinen wir, dass elektrische Nachtspeicherheizungen ... mehr

Stefan Redel (Copyright)  Finanzamt Formular Steuererklärung
Kommentar, 14.11.2018

Der Solidaritätszuschlag ist ziemlich in die Jahre gekommen. Fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung verblasst seine politische Begründung zunehmend. Ab 2020 enden die Sonderzahlungen für die neuen Länder im Bund-Länder-Finanzausgleich. Da mag es politisch an der Zeit sein, ... mehr

Tobias Machhaus (Copyright)  Solar Solarenergie Sonnenenergie
Roundup, 14.11.2018

The energy transition plays a critical role in climate change mitigation, yet it is not occurring at a speed that effectively meets greenhouse gas reduction targets (IPCC, 2018). Policy makers are confronting the challenge to unlock flexibility and efficiency of energy systems. Among others, the ... mehr

Sebastian Niehoff (Copyright)  Anwalt Rechtsanwalt Jurist
DIW aktuell, 07.11.2018

Stimmverluste der Volksparteien – wie zuletzt bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen – werden in der öffentlichen Debatte häufig als Indizien einer tiefen politischen Spaltung der Gesellschaft bewertet. Dabei wird argumentiert, dass die Wählerschaft immer weniger mit ... mehr

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von Wolf-Peter Schill, Alexander Zerrahn, Nils May, Karsten Neuhoff, in DIW Wochenbericht

Im Kontext der Energiewende stellt sich die Frage, ob elektrische Speicherheizungen einen Beitrag zur verstärkten Nutzung der fluktuierenden Wind- und Solarenergie und zur Emissionsminderung im Raumwärmebereich leisten können. Im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts wurde am DIW Berlin untersucht, welche Effekte sich im deutschen Stromsystem ergeben, falls die bestehenden Nachtspeicherheizungen rund um die Uhr flexibel geladen werden können. Modellrechnungen für das Jahr 2030 zeigen, dass eine moderate Verringerung der Gesamtkosten des Stromsystems möglich ist. Dabei kommt es nur in einem Szenario mit hohem CO2-Preis zu einem zusätzlichen Ausbau erneuerbarer Energien und entsprechenden Emissionsminderungen. Gleichzeitig lässt sich in einem Zielszenario ein Anteil erneuerbarer Energien von 65 Prozent etwas günstiger erreichen. Einer komplementären betriebswirtschaftlichen Analyse zufolge werden tragfähige Geschäftsmodelle dadurch erschwert, dass die Erlöse von äußeren Umständen abhängen, die einzelne Unternehmen nicht beeinflussen können, insbesondere der Variabilität der Strompreise. Insgesamt dürften flexible Speicherheizungen nur eine Nischenrolle bei der weiteren Umsetzung der Energiewende spielen.

von Konstantin A. Kholodilin, Jan Philip Weber, Steffen Sebastian, in DIW Wochenbericht

Die Regulierung der Wohnmietmärkte ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, in Deutschland wie auch in fast allen übrigen Ländern. Die Verwerfungen an den Immobilienmärkten im vergangenen Jahrzehnt haben die gesellschaftlichen Debatten hierzu befeuert. Mieterbewegungen weltweit fordern eine Verschärfung der Regulierung und führen die Bezahlbarkeit von Wohnraum als ein zentrales Bürgerrecht ins Feld. Regulierungsskeptiker fürchten hingegen die Beeinträchtigung der Marktmechanismen durch überbordende Regulierung. Wissenschaftliche Analysen zu dieser Thematik scheiterten bislang häufig an einer unzureichenden Datenbasis. Die vorliegende Studie nimmt sich dieser Problematik an und präsentiert einen einmaligen Datensatz, über den sich die Regulierung der Mietmärkte quantitativ abbilden lässt. Die Indizes zur Messung der Regulierungsintensität liegen für 64 Länder vor und reichen mehr als 100 Jahre zurück. Der im Internet frei verfügbare Datensatz bietet damit die Möglichkeit, die Regulierungsintensitäten und -regime ländervergleichend zu untersuchen. So zeigt sich etwa, dass Deutschland im europäischen Vergleich eine relativ intensive Mietpreiskontrolle hat, die seit 2015 noch verschärft wurde. Die Auswirkungen dieser Verschärfung sollten in Zukunft durch weitere Analysen begleitet werden.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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16.11.
Die Doku unserer 4. Studies Tagung "(Un)gleich besser?! - Die Dimension Geschlecht in der aktuellen " (Ende 9/2018) steht jetzt zur Verfügung. von Beiträgen & unter:
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16.11.
„Es ist kein Widerspruch, dass es einem persönlich gut geht, man aber gleichzeitig die Gesellschaft als ungerecht empfindet“: DIW-Präsident in seiner Kolumne über Gerechtigkeit und "Leistung"
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16.11.
„Längerfristig spielen und die Gebäudesanierung eine größere Rolle für die " Interview mit Die dazugehörige Studie des Wochenberichts:
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15.11.
Kommenden Montag hört sich der im die Experteneinschätzungen zur - für den Mietwohnungsbau an. Die Verbände freuen sich drauf-ich sehe das Vorhaben, wie auch & die eher kritisch:
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15.11.
Der ist ziemlich in die Jahre gekommen. Fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung verblasst seine politische Begründung zunehmend. Einfach nur abschaffen? Ein Kommentar von DIW-Steuerexperte
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15.11.
Welchen Beitrag Nachspeicherheizungen zur leisten können zeigt eine neue DIW-Studie im Wochenbericht 46/2018. Eine Kurzzusammenfassung als Twitter-Thread von Studienautor
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