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Pressemitteilung, 19.09.2018

Studie auf Basis von SOEP-Daten untersucht Kita-Nutzungsquoten nach verschiedenen Merkmalen eines Haushalts – unter anderem haben Migrationshintergrund und Erwerbstätigkeit der Eltern einen großen Einfluss – Politik sollte mehr Maßnahmen ergreifen, damit Kinder aus allen ... mehr

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Interview, 19.09.2018

Frau Spieß, die Nutzung der Kindertagesbetreuung hängt stark vom Elternhaus ab. Inwieweit unterscheidet sich die Nutzung zwischen unterschiedlichen Haushalts- und Familiengruppen? Die Nutzung von Kindertageseinrichtungen, und auch die Nutzung im Bereich der Tagespflege, hängen sehr ... mehr

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Pressemitteilung, 19.09.2018

DIW-Studie zeigt: Arbeitszeitpräferenzen hängen vom Beschäftigtenstatus ab, nicht vom Geschlecht – Paare würden Arbeitszeiten gerne symmetrischer verteilen – Restriktionen bei der Verwirklichung der Wünsche sind größer in Regionen mit hoher ... mehr

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Kommentar, 19.09.2018

Seit fünf Jahren nimmt die Wirtschaftsleistung im Euroraum wieder zu; die Krise scheint überwunden zu sein. Der Schein trügt aber. Denn das Wachstum beruht auch auf Doping. Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen auf ein extrem niedriges Niveau gesenkt und saugt die ... mehr

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Personalie, 13.09.2018

Der Präsident der Technischen Universität Berlin hat Tomaso Duso am 12. September 2018 zum Professor für das Fachgebiet "Empirische Industrieökonomik“ an der Fakultät VII – Wirtschaft und Management ernannt. Die Berufung erfolgte gemeinsam mit dem DIW Berlin und ... mehr

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von Jonas Jessen, Sophia Schmitz, C. Katharina Spieß, Sevrin Waights, in DIW Wochenbericht

Das Angebot an Plätzen in Kindertageseinrichtungen (Kitas) wurde in den vergangenen zehn Jahren massiv ausgebaut. Seit 2013 gilt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr. Damit war teilweise auch die Hoffnung verbunden, dass der sozioökonomische Hintergrund eines Haushalts – beispielsweise die Bildung der Mutter, die elterliche Erwerbskonstellation und das Armutsrisiko – sowie der Migrationshintergrund der Eltern an Einfluss verlieren, wenn es darum geht, ob und in welchem Umfang ein Kind in einer Kita betreut wird. Die vorliegende Studie auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt jedoch, dass dies nicht der Fall ist – die sozioökonomischen Nutzungsunterschiede bestehen nach wie vor, teilweise sind sie sogar größer geworden. Auch vom Ausbau des ganztägigen Angebots für Kinder ab drei Jahren haben ressourcenstärkere Familien mehr profitiert. Bildungsökonomische Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass insbesondere Kinder aus Familien mit einer geringeren Ressourcenausstattung von einer guten Kita profitieren können. Die Politik sollte daher bestehende Maßnahmen verstärken und neue ergreifen, damit grundsätzlich Kinder aus allen Familien von einer guten und, falls gewünscht, ganztägigen Kindertagesbetreuung profitieren können. Dabei ist beispielsweise an eine Aufklärung und Information über das System der Kindertagesbetreuung und niedrigschwellige frühpädagogische Angebote zu denken.

von Michelle Harnisch, Kai-Uwe Müller, Michael Neumann, in DIW Wochenbericht

Arbeitszeitwünsche hängen mehr vom Beschäftigungsstatus als vom Geschlecht ab: Teilzeitbeschäftigte möchten ihre Arbeitszeit zumeist ausdehnen, Vollzeitbeschäftigte eher reduzieren. Das gilt für Frauen wie für Männer. Aktuelle SOEP-Daten zeigen zudem, dass sich Zeitpräferenzen zwischen Männern und Frauen langsam annähern, während die Arbeitszeitmuster seit etwa 30 Jahren stabil sind. Paare wünschen zunehmend, bestehende asymmetrische Zeitverteilungen zugunsten der Frauen zu verändern. Zugangsbeschränkungen und Zeitrestriktionen sind ein Hauptgrund für Diskrepanzen zwischen gewünschten und gearbeiteten Stunden. Restriktionen sind allgemein größer bei hoher Arbeitslosigkeit, für gering Qualifizierte, ausländische und ostdeutsche Beschäftigte sowie bei unzureichender Kinderbetreuung. Frauen sind eher in Vollzeit-Jobs, Männer eher bei Teilzeitbeschäftigung mit Restriktionen konfrontiert. Es gibt zudem klare berufs- und tätigkeitsspezifische Muster bei Zeitbeschränkungen. Die Beseitigung dieser Zugangs- und Zeitrestriktionen birgt mehr Beschäftigungspotential für Frauen, als die Arbeitsanreize für Zweitverdienende zu verbessern.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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19.09.
3 Ts — Technologie, Talente und Toleranz — sind entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg und für soziale Teilhabe. und Intoleranz könnten die Polarisierung in Deutschland vergrößern und schwache Regionen noch stärker abhängen.
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19.09.
„Kinder aus bildungsferneren Haushalten und aus Haushalten mit geringerem profitieren besonders von einer qualitativ hochwertigen .“ Interview mit DIW-Bildungsexpertin C. Katharina Spieß im neuen Wochenbericht:
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19.09.
Vom -Ausbau im U3-Bereich profitieren vor allem sozioökonomisch besser gestellte Haushalte. und Erwerbstätigkeit der haben großen Einfluss auf Kita-Quote. Helfen könnten mehr Informationen und niedrigschwellige Angebote:
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19.09.
Viele Teilzeitbeschäftigte würden gerne mehr arbeiten, viele Vollzeitbeschäftigte lieber weniger – egal, ob Mann oder Frau. Eine DIW-Studie zeigt, dass sich die Arbeitszeitwünsche von Männer und Frauen immer mehr annähern:
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18.09.
Gebündeltes Wissen zum Thema . Die Veranstaltung ist inzwischen ausgebucht, aber Teile des Programms werden in diesem Jahr live übertragen: .
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17.09.
Nicht nur ist ein Problem - die gesetzliche ist bereits jetzt so knapp bemessen, dass die Hälfte derer, die bald in Rente gehen, ihren Lebensstandard nicht halten kann, schreibt DIW-Präsident zur :
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