MichaelM/pixabay (Copyright)  EZB Zentralbank Bank
Pressemitteilung, 16.05.2019

EZB ist es besser gelungen als ihren nationalen Vorgängern, die Konjunktur in den Euroländern zu stabilisieren – Spanien, Portugal und Italien haben am meisten profitiert – Währungsunion muss über Geldpolitik hinaus vertieft werden Die gemeinsame Geldpolitik war f ... mehr

Gk (Copyright)  Detailaufnahme Detailansicht Detail
Interview, 16.05.2019

Herr Fritsche, die Währungsunion wird 20 Jahre alt. Haben sich die Befürchtungen der damaligen Euro-Gegner bewahrheitet? Die Befürchtungen der Euro-Gegner haben sich nicht bewahrheitet. Die Europäische Zentralbank hat für stabile Inflationserwartungen gesorgt und es ... mehr

Thomas Westermann (Copyright)  Erfolg Leistung Erfolgreich
Statement von Claus Michelsen, 15.05.2019

Vor allem die Binnenwirtschaft stemmt sich gegen den Abschwung: Konsum, Investitionstätigkeit und die Bauinvestitionen sind äußerst lebhaft in das neue Jahr gestartet und auch der Arbeitsmarkt zeigt keine Schwäche. Das ist nicht verwunderlich, da zu Jahresbeginn einige finanzpolitische Maßnahmen wie ... mehr

Jörg Vollmer (Copyright)  Digital Binärcode Code
Kommentar, 15.05.2019

Algorithmen in Form mathematisch-statistischer Verfahren diskriminieren nicht, heißt es oft. Das stimmt aber nicht. Algorithmen sind weder per se neutral, noch ist es unmöglich, dass sogenannte selbstlernende Systeme diskriminieren, ganz im Gegenteil. Gerade bei diesen ist die Gefahr ... mehr

Frank Röder (Copyright)  Autobahn Verkehr Transport
DIW aktuell, 14.05.2019

Leistungsfähige Infrastrukturen – unter anderem Straßen, Brücken, Strom und digitale Netze – sind zentrale Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit und die Wachstumspotentiale eines Landes. Dies gilt gerade für eine technologisch führende ... mehr

Alle Nachrichten
von Marcus Deetz, Anna Ammon, Neele Döpkens, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Haben Remittances, also der Geldtransfer von Migrantinnen und Migranten zur Unterstützung der Familien im Heimatland, einen positiven Einfluss auf den Wohlstand eines Landes? Hierzu können die empirischen Befunde wie folgt zusammengefasst werden: Bei den durchgeführten Paneldatenregressionen von Remittances pro Person auf das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner, wobei die Kontrollvariablen Arbeitslosigkeit, Export, ausländische Direktinvestitionen, Bruttoinvestitionen sowie der Einfluss der Finanzkrise 2008–2009 berücksichtigt wurden, ist der Koeffizient der Variablen Remittances pro Person mit einer Höhe von 0,026 statistisch hochsignifikant. Remittances haben demnach einen positiven Einfluss auf den Wohlstand eines Landes, wenn dieser in Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner gemessen wird. Auch die Ergebnisse der Robustheitsanalysen haben den positiven Zusammenhang bestätigt, der auch bei Veränderung von Kontrollvariablen statistisch signifikant bleibt.

von Katharina Riebe, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Die Fähigkeit und das Wissen, Finanzplanungen vorzunehmen und eigene Finanzen zu managen, sogenannte Finance Literacy, haben enorm an Bedeutung zur gesellschaftlichen Teilhabe gewonnen. In diesem Beitrag wird eine empirische Evaluation der Finance Literacy von Studierenden durchgeführt. Der Fragebogen entstand in Anlehnung an die OECD und Lusardi und Mitchell (2014). Die Stichprobe umfasst Studierende mit und ohne Finanzwissen in natur-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen. Die Ergebnisse zeigen einen geringen Wissensstand zu Financial Literacy von Studierenden, der im internationalen Vergleich knapp unter dem Durchschnitt liegt. Männer zeigen einen rund dreimal höheren Wissensstand als Frauen auf. Einflussfaktoren wie Ausbildung und eine gute Mathe-Note im Abitur haben einen positiven Einfluss auf Financial Literacy. Studierende aus wirtschaftswissenschaftlichen Fachrichtungen weisen keine Erhöhung der Kompetenz in Financial Literacy auf.

von Ernst Mönnich, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Seit 2008 bedroht, ausgehend vom Finanzsektor, eine Wirtschaftskrise wie 1929 unser System. Nach kurzen koordinierten fiskalpolitischen Interventionen liegt seit Jahren die Stabilisierungslast allein bei den Zentralbanken. In der Eurozone hält die Null-Zins-Politik nun schon fünf Jahre an. Diese Situation bewirkt wiederum einen Lobbydruck des Finanzsektors für gleichzeitig risikoarme und renditestarke Anlagen zur Stabilisierung des tradierten Geschäftsmodells. Hierfür hat der Investitionsbedarf im Infrastrukturbereich zentrale Bedeutung. Um diesem Mangel Rechnung zu tragen, erscheinen Public Private Partnerships (PPP) eine Win-win-Lösung zu sein. Bevor man dieser Idee folgt, sollten allerdings Langfristerfahrungen zu PPP ausgewertet werden. In diesem Beitrag werden durch eine Aktualisierung von Fallstudien zu PPP im Wasser- und Abwasserbereich Ergebnisse zu den langfristigen finanzwirtschaftlichen Folgen dargestellt. Die Hypothese dieses Beitrages: Empirische Erfahrungen stehen im Gegensatz zur Erwartung einer Win-win-Lösung durch PPP.

Alle Publikationen

Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

Profilbild
17.05.
DIW 20-2019: Zwanzig Jahre - Länder profitieren von einheitlicher der // - und Diskriminierung bei Auswahlverfahren // - Besonders in Kommunen besteht hoher Bedarf
Profilbild
16.05.
Mehr Konjunkturstabilität, geringere Abhängigkeit von Wechselkursentwicklungen und höherer Formalisierungsgrad - Wochenberichtsautor erklärt im Interview, warum die einheitliche Geldpolitik der vielen Ländern Vorteile gebracht hat:
Profilbild
16.05.
20 Jahre : Die gemeinsame Geldpolitik der hat die in den Euroländern stabiler gemacht
Profilbild
15.05.
Lust auf Online-? Wir suchen Verstärkung für unsere Webredaktion und freuen uns auf eure Bewerbungen! Informieren und bewerben unter:
Profilbild
15.05.
Die Binnenwirtschaft stemmt sich gegen den Abschwung. Mein Statement zu den heute veröffentlichten Zahlen zum BIP-Wachstum im ersten Quartal:
Profilbild
15.05.
-Forschung muss sich damit befassen, was für uns „Fairness“ bedeutet, sagt DIW Senior Research Fellow Gert G. Wagner. Dann bieten Algorithmen die Möglichkeit, offenzulegen und zu verhindern:
Direkt zu
  • SOEP Das Soziooekonomische Panel
  • DIW Berlin Graduate Center of Economic and Social Research
  • Vereinigung der Freunde des DIW Berlin
  • Diw Econ
  • Berlin Economics Research Associates
  • Berlin Centre for Consumer Policies
  • Leibniz-Gemeinschaft
  • audit berufundfamilie
  • Forschungsdatenzentrum der Statistischen Landesämter