marcus (Copyright)  Büro Office Besprechung
Pressemitteilung, 16.01.2019

DIW Managerinnen-Barometer analysiert Frauenanteile in Vorständen und Aufsichtsräten von über 500 großen Unternehmen in Deutschland – Erste Anzeichen, dass Unternehmen Anstrengungen zurückfahren, sobald sie die Geschlechterquote für Aufsichtsräte erfü ... mehr

sunshine (Copyright)  Rückansicht Von hinten
Interview, 16.01.2019

Frau Holst, in Deutschland gilt seit dem 1. Januar 2016 eine feste Geschlechterquote für Aufsichtsräte. Inwieweit konnte diese Regelung für eine positive Entwicklung sorgen? In den Aufsichtsräten hat die Quotenregelung positiv gewirkt. Das ist ein Erfolg. Die erhoffte ... mehr

Dewing (Copyright)  Eile Hektik Überquerung
Bericht, 16.01.2019

Wir Menschen handeln in alltäglichen Situationen routiniert und automatisiert. So entscheiden die meisten selbstverständlich, ihren Arbeitslohn nicht sofort „auf den Kopf zu hauen“; sie teilen ihn für den Lebensunterhalt bis zum nächsten Lohntag auf. Aber Finanzwissen ... mehr

marcus (Copyright)  Europäische Union Europäische
Statement von Marcel Fratzscher, 16.01.2019

Die Ablehnung des Brexit-Abkommens durch das britische Parlament ist nicht überraschend, hat aber die Verunsicherung und Besorgnis über einen harten Brexit in ganz Europa verstärkt. Ich bewerte diese Entscheidung jedoch bei weitem nicht so negativ, sondern sehe Anlass zu vorsichtiger Hoffnung. Die ... mehr

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Medienbeitrag, 15.01.2019

Trotz Hilfspaketen und Reformversprechen: Griechenlands Wirtschaft gleicht noch immer einem wackeligen Kartenhaus. Wie sich die Bilder wiederholen: Ende 2014 besuchte Kanzlerin Merkel ihren griechischen Kollegen Samaras, beglückwünschte ihn zur Beendigung der griechischen Krise und wü ... mehr

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von Elke Holst, Katharina Wrohlich, in DIW Wochenbericht

Die seit 2016 geltende Geschlechterquote für Aufsichtsräte zeigt weiter ihre Wirkung: In den 200 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland ist der Frauenanteil in den Kontrollgremien im vergangenen Jahr um mehr als zwei Prozentpunkte auf knapp 27 Prozent gestiegen, in den 100 größten Unternehmen sogar um mehr als drei Prozentpunkte auf gut 28 Prozent. Es gibt jedoch auch erste Hinweise, dass die Unternehmen nicht mehr tun als nötig: So stagnierte der Frauenanteil in der Gruppe der 30 größten DAX-Unternehmen, in der viele das Minimum von 30 Prozent Frauen bereits erreicht haben, bei einem Drittel. Zudem zeigt sich immer mehr, dass von der Geschlechterquote zumindest kurzfristig nicht die erhoffte Strahlkraft auf die Vorstandsebene ausgeht. Auch wenn in den Top-100-Unternehmen erstmals die Zehn-Prozent-Marke geknackt wurde, vollzieht sich die Entwicklung weiterhin größtenteils auf niedrigem Niveau im Schneckentempo. Noch haben es die Unternehmen in der Hand, Forderungen nach verbindlichen Quoten auch für die Vorstände den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dazu müssen sie jedoch möglichst schnell handeln und beispielsweise konsequent alle Hierarchieebenen, gerade auch unterhalb des Vorstands, stärker mit Frauen besetzen, um den Pool potentieller Vorständinnen zu vergrößern.

von Elke Holst, Katharina Wrohlich, in DIW Wochenbericht

Der Frauenanteil in den Vorständen der 100 größten Banken in Deutschland stagnierte 2018 bei knapp neun Prozent. In den 60 größten Versicherungen nahm er um gut einen Prozentpunkt auf fast zehn Prozent zu. Während sich damit in den Vorständen die schon in den vergangenen Jahren schwache Dynamik fortgesetzt hat, fällt sie nun auch in den Aufsichtsräten des Finanzsektors verhalten aus. Der Frauenanteil in den Kontrollgremien lag im Jahr 2018 bei jeweils rund 23 Prozent. Schriebe man die jetzige Entwicklung linear fort, würde es wieder länger – nämlich fast bis zu Beginn des nächsten Jahrhunderts – dauern, bis die Spitzengremien paritätisch besetzt wären. Im Vergleich zu Männern haben Frauen im Finanzsektor so geringe Aufstiegschancen in hohe Führungspositionen wie in keiner anderen Branche. Dies dürfte unter anderem an besonders unflexiblen Arbeitsstrukturen für Führungskräfte liegen, die dafür sorgen, dass Frauen auch in der zweiten Führungsebene kaum vertreten sind, obwohl sie die Mehrheit der Beschäftigten stellen.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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21.01.
„Österreichs Weg zu einer klimaverträglichen Gesellschaft und Wirtschaft” Vortrag von Ökonom Friedrich Schneider () am Freitag, den 25. Januar, um 11 Uhr im DIW Berlin. Moderation durch . Mehr Infos und Anmeldung unter
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18.01.
“Von den 200 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland haben immer noch zehn Prozent einen rein männlichen Aufsichtsrat.“ Katharina Wrohlich spricht mit über das 2019. Anhören unter
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17.01.
In Deutschland gibt es die , aber wie halten es andere Länder mit Quotenregelungen? Eine interessante Übersicht dazu gibt es in unserem DIWGlossar:
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16.01.
„Die für Aufsichtsräte bringt nicht automatisch mehr Vorständinnen mit sich.“ Ein Interview mit zum 2019:
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16.01.
Neu: **Anteil in Top200-Unternehmen auf 26,9% in 2018 gestiegen (2017: 24,6%). bleiben : 91% (2017: 91,9%) (807 vs 80 )
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16.01.
Die Frauenanteile in Aufsichtsräten sind auf einem guten Weg, aber Vorstände bleiben Männerdomänen: und K. Wrohlich haben sich im DIW- 500 große Unternehmen in Deutschland angeschaut:
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